Mercedes-Benz Trucks nutzte eine Fahrveranstaltung auf dem Offroad-Gelände des Coreum, einem Veranstaltungszentrum in Stockstadt am Rhein, um sein aktuelles Programm für den Baustelleneinsatz vorzustellen.
Mercedes-Benz Trucks nutzte eine Fahrveranstaltung auf dem Offroad-Gelände des Coreum, einem Veranstaltungszentrum in Stockstadt am Rhein, um sein aktuelles Programm für den Baustelleneinsatz vorzustellen.
Neben Fahrertrainings und Vorführungen verschiedener Assistenz- und Antriebssysteme stand dabei vor allem der batterieelektrische eArocs 400 im Mittelpunkt.
Besucher erhielten die Möglichkeit, den neuen Elektro-Lkw unter praxisnahen Bedingungen kennenzulernen.
Den eArocs hat Mercedes speziell für den Einsatz im urbanen und straßennahen Bauverkehr entwickelt.
Während der Diesel-Arocs seit Jahren als Fahrgestell für Kipper, Fahrmischer und andere schwere Aufbauten eingesetzt wird, soll die neue Ausführung Baustellenfahrzeuge in Bereichen ermöglichen, in denen lokale Emissionsfreiheit oder geringe Geräuschentwicklung gefragt sind.
Dazu zählen unter anderem Arbeiten in Innenstädten, Wohngebieten oder in kommunalen Umweltzonen sowie Baustellen mit nächtlichen Arbeitszeiten.
Das Fahrzeug wird zunächst als Vierachser mit der Achsformel 8x4/4 angeboten.
Die Energieversorgung übernehmen zwei Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit jeweils 207 kWh installierter Kapazität.
Verfügbar sind Varianten mit technisch zulässigen Gesamtgewichten von 37 und 44 Tonnen sowie mehrere Radstände.
Damit richtet sich der eArocs 400 an klassische Einsatzbereiche im straßennahen Bauverkehr.
Zu den vorgesehenen Aufbauten zählen unter anderem Hinterkipper, Dreiseitenkipper und Fahrmischer.
Auf der Bauma wurde beispielsweise ein Liebherr-Fahrmischer mit hydraulischem Trommelantrieb sowie ein elektrisch angetriebenes Mischsystem von Zoomlion gezeigt.
Das Fahrzeug arbeitet mit einer Bordnetzspannung von 800 Volt und übernimmt zahlreiche Komponenten aus der zweiten Generation des eActros, darunter die Frontbox, den elektrischen Nebenabtrieb sowie Teile der Leistungselektronik.
Geladen wird über CCS2-Anschlüsse, die serienmäßig auf beiden Fahrzeugseiten angeordnet sind. Die maximale Ladeleistung beträgt 400 kW.
Die Reichweite hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Als Fahrmischer nennt Mercedes-Benz Trucks bis zu 200 Kilometer, als Kipper bis zu 240 Kilometer ohne Zwischenladen.