E-Auto-Einstieg um 20.000 Euro im Vergleich: Wer bietet das meiste fürs kleine Geld? Schon bei den Außenmaßen offenbaren sich erhebliche Unterschiede im Vierer-Gespann.
E-Auto-Einstieg um 20.000 Euro im Vergleich: Wer bietet das meiste fürs kleine Geld? Schon bei den Außenmaßen offenbaren sich erhebliche Unterschiede im Vierer-Gespann.
Der Hyundai Inster verlässt das klassische Kleinstwagenmaß beinahe. Mit 3,83 Metern Länge, in der Cross-Version sogar 3,85 Metern, und einem Radstand von 2,58 Metern wirkt er deutlich erwachsener als die Konkurrenz im 20.000-Euro-Segment.
Der Leapmotor T03 markiert mit 3,62 Metern Länge das untere Ende des Feldes. Mit rund 1,65 Metern Breite und etwa 1,58 Metern Höhe nutzt er die Fahrzeughöhe dennoch geschickt für Kopffreiheit, bleibt aber in der Grundfläche extrem kompakt.
Der Renault Twingo E-Tech bringt es auf rund 3,79 Meter Länge und 1,72 Meter Breite. Das einstige Alleinstellungsmerkmal – Heckmotorlayout – hat Renault aufgegeben.
Der Dacia Spring misst 3,73 Meter in der Länge und ist mit nur 1,58 Metern Breite ohne Spiegel das schmalste Fahrzeug im Vergleich. Das verleiht ihm eine besondere Wendigkeit – kein Nachteil in der Stadt.
Der Rumäne mit chinesischen Genen wirkt eher wie ein Leicht-SUV im Miniaturformat, wobei die aufrechte Sitzposition subjektiv mehr Raum suggeriert, als die Grundfläche zulässt.
Der Dacia Spring überrascht mit einem Kofferraumvolumen von 308 Litern, das in dieser Fahrzeugklasse ebenso bemerkenswert ist. Allerdings wird dieser Wert mit Einschränkungen im Fond erkauft.
Der Spring ist konzeptionell klar als günstiges Pendlerfahrzeug mit gelegentlicher Vier-Personen-Nutzung ausgelegt.
Der Hyundai Inster bietet zwei Batterievarianten mit 42 und 49 kWh Kapazität. In der größeren Version erreicht er eine WLTP-Reichweite von bis zu 370 Kilometern.
Das Packaging entscheidet im Alltag oft stärker als die reine Außenlänge. Hier setzt sich der Hyundai Inster deutlich von seinen Kontrahenten ab. Durch den langen Radstand entsteht im Fond eine Beinfreiheit, die eher an kompakte Fahrzeuge erinnert als an Kleinwagen.
Der Hyundai Inster setzt auf ein modernes Cockpit mit zwei 10,25-Zoll-Displays für Instrumente und Infotainment. Die Menüstruktur ist klar, die Darstellung hochauflösend.
Die verschiebbare Rückbank erlaubt es, das Kofferraumvolumen zwischen 238 und 351 Litern zu variieren. Bei vollständig umgelegten Sitzen stehen bis zu 1.059 Liter zur Verfügung – ein Wert, der in diesem Vergleich konkurrenzlos ist.
Mit rund 1,65 Metern Breite und etwa 1,58 Metern Höhe nutzt der Leapmotor die Fahrzeughöhe geschickt für Kopffreiheit, bleibt aber in der Grundfläche extrem kompakt.
Der Leapmotor T03 verfügt über eine 37,3-kWh-Batterie und erreicht eine WLTP-Reichweite von etwa 265 Kilometern.
Der Leapmotor T03 überzeugt mit einer im Segment überdurchschnittlichen Serienausstattung, die auch umfangreiche Assistenzsysteme umfasst. Dominant auf dem Armaturenträger sitzt ein zentrales 10,1-Zoll-Display. Die Bedienung vieler Funktionen passiert ausschließlich über diesen Touchscreen, was während der Fahrt schon mal ablenken kann.
Der Leapmotor T03 kommt auf rund 210 Liter Kofferraumvolumen und bleibt damit Schlusslicht im Vergleich. Der Kofferraum lässt sich übrigens durch Umlegen der ungeteilten Rücksitzlehne auf 508 Liter vergrößern, aber statt einer ebenen Ladefläche gibt es eine hohe Stufe.
Der Renault Twingo E-Tech setzt auf eine 27,5-kWh-LFP-Batterie. Die WLTP-Reichweite liegt bei rund 260 Kilometern. DC-Laden ist optional mit bis zu 50 kW möglich.
Den neuen Renault Twingo treibt ein Elektromotor mit 82 PS an, der – anders als beim rein elektrischen Vorgänger – nun an der Vorderachse sitzt. Es handelt sich dabei nicht um eine Eigenentwicklung von Renault, sondern um eine Variante des Aggregats, das ebenfalls im Dacia Spring zum Einsatz kommt.
Auch der Renault Twingo kombiniert ein 7-Zoll-Instrumentendisplay mit einem zentralen Touchdisplay. Beides ist hier serienmäßig und in eher klassischer Bedienstruktur geordnet. Das übersichtliche Easy-Link-System wirkt dabei weniger digital verspielt als etwa beim Inster.
Der Renault Twingo bietet je nach Sitzkonfiguration mindestens 360 Liter Gepäckraum – davon 50 Liter in einem Staufach im Boden. Die Fondsitze können jeweils separat um bis zu 17 Zentimeter in Längsrichtung verschoben werden. Dazu lässt sich die Lehne auf der Beifahrerseite komplett nach vorn klappen.