William und Kate besuchen Isle of Bute: Kate spielt Shinty
Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) haben am Donnerstag zum ersten Mal offiziell die schottische Isle of Bute bereist. Neben ihren Titeln als Prinz und Prinzessin von Wales tragen sie auch die schottischen Adelstitel Duke und Duchess of Rothesay. Die gleichnamige Ortschaft auf der Insel bildete den Auftakt ihres Besuchsprogramms.
Für das royale Paar setzt sich damit die Erkundung der schottischen Inselwelt fort. Bereits im vergangenen Jahr hatten William und Kate die Inseln Mull und Iona besucht. Im Fokus der aktuellen Reise stehen das Gemeinschaftsgefühl in kleinen Ortschaften sowie das Engagement von Ehrenamtlichen.
Shinty-Tradition seit 1946
Den Auftakt machte der Bute Shinty Club in Rothesay. Shinty zählt zu den ältesten überlieferten Sportarten Schottlands und wird auf der Insel seit Generationen praktiziert. Der Verein wurde 1946 ins Leben gerufen und wird komplett von Freiwilligen geführt, darunter zahlreiche frühere Aktive.
Für das gesellschaftliche Leben auf Bute spielt der Club eine wichtige Rolle. William und Kate erschienen farblich abgestimmt gekleidet: Die Prinzessin trug einen olivgrünen Rollkragenpullover, der Prinz eine Jacke in ähnlichem Farbton.
Aufnahmen des Besuchs zeigen Kate beim Ausprobieren der keltischen Sportart, die als ein Vorläufer von Hockey und Eishockey gilt. Auf einem Foto ist zu sehen, wie die Prinzessin unter den anerkennenden Blicken der Vereinsspieler und ihres Ehemanns den Ball über den Rasen befördert.
Ein Pub im Besitz der Gemeinde
Anschließend besuchten William und Kate die Anchor Tavern. Das Pub gehört der lokalen Gemeinschaft, und die Betreiber sollten dem Paar vermitteln, welche Bedeutung alltägliche Zusammenkünfte für eine Inselgemeinschaft haben. Zudem waren Begegnungen mit Menschen geplant, die sich auf Bute für den Naturschutz engagieren.
Der Schottland-Termin fällt in eine Zeit, in der auch das Familienverhältnis aufmerksam beobachtet wird. Williams Bruder Prinz Harry und dessen Frau Herzogin Meghan waren im vergangenen Monat nach Großbritannien zurückgekehrt. Die Beziehung der Brüder gilt nach wie vor als angespannt.