Mette-Marit: Königin Sonja besucht sie nach Lungentransplantation
Norwegens Königsfamilie steht nach der Lungentransplantation von Mette-Marit (52) zusammen. Am Donnerstag veröffentlichte das norwegische Magazin "Se og Hør" ein Foto, das Königin Sonja (88) vor dem Rikshospitalet in Oslo zeigen soll - offenbar auf dem Weg zu ihrer Schwiegertochter. König Harald V. (89) soll sie bei diesem Besuch nicht begleitet haben. Der genaue Zeitpunkt der Aufnahme bleibt jedoch unklar.
Reger Besuch der königlichen Familie
Die Monarchin ist nicht das einzige Familienmitglied, das nach der Operation bei Mette-Marit vorbeischaute. Wie "Se og Hør" berichtete, waren bereits Kronprinz Haakon (52) und die gemeinsame Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra (22) vor Ort. Die Zeitung "Verdens Gang" publizierte darüber hinaus Aufnahmen, die Sohn Prinz Sverre Magnus (20) am Mittwoch am Krankenhaus zeigen sollen.
Berichten zufolge durfte auch Marius Borg Høiby (29) unter Polizeibegleitung seine Mutter sehen. Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung befindet sich gegenwärtig in Haft. Am Montag erging gegen ihn ein Urteil von vier Jahren Gefängnis, unter anderem wegen zweifacher Vergewaltigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die Verteidigung kündigte Berufung an.
Wochenlanger Klinikaufenthalt für Mette-Marit
Am Mittwochmorgen hatte der norwegische Hof verkündet, dass die Kronprinzessin eine neue Lunge bekommen hat. "Die Kronprinzessin hat sich im Rikshospitalet in Oslo einer erfolgreichen Lungentransplantation unterzogen", lautete die offizielle Mitteilung. Die 52-Jährige werde jetzt mehrere Wochen lang stationär behandelt. Are Holm, Leiter der zuständigen Abteilung am Rikshospitalet, erläuterte, der routinemäßige Aufenthalt diene der Medikamentenanpassung, der Überwachung möglicher Komplikationen sowie der Rehabilitation. Kronprinz Haakon werde sein Programm anpassen, um an der Seite seiner Frau sein zu können.
Bereits 2018 hatte Mette-Marit öffentlich gemacht, an Lungenfibrose erkrankt zu sein. Anfang Juni gab der Palast bekannt, dass sie auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehe.