König Charles spielt Steeldrums bei Commonwealth-Empfang
König Charles III. (77) hat am Mittwochabend im Londoner St. James's Palace einen Ausflug in die Welt der karibischen Musik unternommen. Während eines Empfangs für Vertreter des Commonwealth wagte sich der britische Monarch an die Steeldrums. Mit sichtlicher Freude nahm er den Schlägel in die Hand und lachte dabei herzlich. Die eigentliche musikalische Darbietung überließ Charles jedoch einem Experten: Steelpan-Künstler Khan Cordice präsentierte eine Interpretation von Ludwig van Beethovens "Für Elise". Der König lauschte aufmerksam und mit einem Lächeln im Gesicht.
Cordice ist Mitglied des "legendären Hell's Gate Steel Orchestra" aus Antigua, wie die britische Königsfamilie via Instagram mitteilte. "Gestern Abend hielt ein Hauch karibischer Lebensfreude Einzug in den St. James's Palace - als Einstimmung auf die Herbstreise Ihrer Majestäten, die noch in diesem Monat beginnt", teilten die Royals mit.
Royals empfangen 350 Gäste im Palast
Die Veranstaltung ehrte Menschen aus Commonwealth-Ländern, die mittlerweile außerhalb ihrer Heimat leben. Neben König Charles waren auch Königin Camilla (79) sowie Birgitte, Herzogin von Gloucester (80), bei dem Ereignis anwesend.
Insgesamt empfingen die Royals laut "The Independent" etwa 350 geladene Gäste. Unter ihnen befanden sich neben Khan Cordice auch der Schauspieler Peter Davison (75) und Commonwealth-Generalsekretärin Shirley Botchwey (63). Für Davison hatte der Anlass eine besondere Bedeutung: Sein Vater kam aus Guyana.
Herbstreise des Königspaares rückt näher
Der Empfang diente gleichzeitig als Auftakt für die anstehende Reise von Charles und Camilla. Vom 27. Oktober bis zum 4. November wird das Königspaar unterwegs sein. Zunächst reist Charles ohne Camilla auf die Bahamas und nach Guyana. In Antigua und Barbuda wird die Königin zu ihm stoßen. Dort findet vom 1. bis 4. November das Gipfeltreffen der Commonwealth-Regierungschefs statt.
Der Buckingham Palace hatte die Reise bereits Ende August bekannt gegeben. Sie solle "die Gemeinschaften, Kulturen und die Natur innerhalb der Commonwealth-Familie feiern", erklärte das Königshaus damals.