Harrys Umfragewerte vor Rückkehr nach Großbritannien im Keller
Sollten Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) tatsächlich ins Vereinigte Königreich zurückkehren, erwartet sie dort vermutlich kein herzlicher Empfang. Davon gehen jedenfalls mehrere Fachleute aus. Auch bei den Beliebtheitswerten sieht es für das Paar derzeit düster aus.
Nachdem britische Medien über einen bevorstehenden Umzug der kleinen Familie aus den USA nach Großbritannien noch in diesem Monat berichteten, rechnen sowohl ein PR-Fachmann als auch ein früherer Royal-Korrespondent mit erheblichen Schwierigkeiten.
Nach Einschätzung des PR-Beraters Mark Borkowski sollten sich der Prinz und die Herzogin darauf vorbereiten, "eine gehörige Portion Demut" zu demonstrieren, wie er der "Daily Mail" erklärt. Es sei unübersehbar, dass beiden in den USA die Puste ausgegangen sei, "daher müssen sie nun sehr vorsichtig vorgehen, wenn es darum geht, sich wieder in die britische Gesellschaft zu integrieren". Das Paar müsse eine "Marke" definieren und "kleine, vorsichtige Schritte" unternehmen, um diese aufzubauen.
Künftig "zwei rivalisierende Höfe"?
Peter Hunt, einst BBC-Korrespondent für Königshaus-Themen, mahnt derweil insbesondere mit Blick auf Prinz William (44) zur Vorsicht. Seit dem Wegzug von Harry und Meghan nach Nordamerika vertiefte sich ein Bruch zwischen dem Paar und der königlichen Familie - unter anderem durch Vorwürfe in einem Gespräch mit Oprah Winfrey (72) sowie später durch Harrys Autobiografie "Reserve". Während wiederholt berichtet wird, dass Harry und sein Vater, König Charles III. (77), sich allmählich wieder annähern, bleibt das Verhältnis des Prinzen zu seinem älteren Bruder William bestenfalls frostig.
"Langfristig eröffnet die Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien die Aussicht auf zwei rivalisierende Höfe: den von William und den von Harry", meint Hunt. Kurzfristig könne Harry die Beziehung zu seinem Vater womöglich weiter verbessern, während die geografische Nähe es William schwerer machen dürfte, einer Aussöhnung auszuweichen. Hunt vermutet, dass die Rückkehr seines Bruders William regelrecht in Aufruhr versetzt haben dürfte.
Öffentliche Meinung fällt für Harry und Meghan ernüchternd aus
Eine erst Ende Juli veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt vor allem William und dessen Ehefrau, Prinzessin Kate (44), in bestem Licht. 76 Prozent der Befragten äußern sich positiv über William, 74 Prozent über Kate. Sein Bruder und dessen Frau rangieren hingegen am unteren Ende der Beliebtheitsskala. Harry bewerten lediglich 33 Prozent positiv, Meghan sogar nur 22 Prozent. Immerhin verzeichnet Harry einen leichten Aufwärtstrend: Im Vergleich zum Mai 2025 betrachten ihn sechs Prozent mehr in positivem Licht, während ihn fünf Prozent weniger (insgesamt 58 Prozent) negativ sehen.
Die Boulevardzeitung hat zudem bei ihren Leserinnen und Lesern nachgefragt. Diese stehen der Rückkehr der Sussexes klar ablehnend gegenüber. Zum Zeitpunkt des Abrufs der nicht repräsentativen Umfrage beantworten etwas mehr als 1.750 Personen die Frage, ob sie sich über den Umzug des Paares ins Vereinigte Königreich freuen, mit "Ja". Knapp 19.700 Stimmen entfallen hingegen auf ein "Nein".