Fürstin Charlène: Vizepräsidentin im Olympischen Komitee Monaco
Fürstin Charlène von Monaco (48) übernimmt eine prestigeträchtige Funktion im Sport: Bei der Hauptversammlung des Monegassischen Olympischen Komitees (COM) wurde die ehemalige Leistungsschwimmerin zur Vizepräsidentin gewählt. Der Zeitpunkt hat laut "Nice-Matin" symbolische Bedeutung: Am Wochenende steigt das internationale Schwimm-Meeting "Mare Nostrum" im Centre Nautique Albert II. in Monaco.
Mit der Ernennung rückt ein sportlich versiertes Duo zusammen: Charlène, die bei Olympia 2000 in Sydney für Südafrika im Schwimmen startete, unterstützt nun ihren Ehemann Fürst Albert II. (68). Der Monarch steht dem Komitee seit 1994 als Präsident vor und nahm selbst als Bobfahrer an fünf Olympischen Spielen teil.
"Der Sport trägt eine Verantwortung: zu vereinen, zu inspirieren"
In einer offiziellen Erklärung des Palastes begründete Charlène ihr Engagement: "Der Sport hat mir Disziplin, Respekt und das Über-sich-Hinauswachsen beigebracht. Ich möchte diese Erfahrung heute in den Dienst der Athleten stellen. Mit einem tiefen Gefühl der Verpflichtung nehme ich dieses Amt an. Der Sport bringt das Streben nach Spitzenleistungen mit sich, aber auch eine Verantwortung: die Verantwortung, Menschen zusammenzubringen, zu inspirieren und Werte weiterzugeben."
Wie das Fürstenhaus auf Instagram mitteilte, werde das Paar gemeinsam mit dem COM daran arbeiten, "die monegassischen Athleten auf ihrem Weg zu begleiten und die Optimierung ihrer Vorbereitung und Leistung voranzutreiben". Die Fürstin soll dabei insbesondere Förderprogramme für den Spitzensport ausbauen und sich für einen inklusiven, solidarischen sowie ethisch fundierten Sport einsetzen.
Neben ihrer sportlichen Leidenschaft verfügt Charlène bereits über Erfahrung in leitenden Positionen: Als Präsidentin des Monegassischen Rugby-Verbandes und langjährige Unterstützerin der Special Olympics zählt sie im Fürstentum längst zu den etablierten Persönlichkeiten des institutionellen Sports.