Durek Verrett: Nierentransplantation in Oslo erfolgreich
Durek Verrett (51) hat eine erfolgreiche Nierentransplantation überstanden. Wie das britische Magazin "Hello!" berichtet, verlief die Operation ohne Komplikationen. Der Eingriff am Ehemann von Prinzessin Märtha Louise (54) fand im Rikshospitalet in Oslo statt - jenem Universitätsklinikum, in dem gegenwärtig auch sein Schwiegervater König Harald (89) medizinisch versorgt wird.
Dem Bericht zufolge musste das Paar lange auf ein passendes Spenderorgan warten. Beide seien nun "unglaublich erleichtert und zutiefst dankbar".
In einem offiziellen Statement richten Märtha Louise und ihr Mann zunächst Worte des Dankes an den Spender: "Zuallererst empfinden wir eine enorme Dankbarkeit gegenüber der Person, die bereit war, zu spenden. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ein solches Geschenk bedeutet." Weiter erklären sie: "Die neue Niere hat Durek eine zweite Chance gegeben, und das werden wir niemals als selbstverständlich betrachten."
Emotionale Worte für das Krankenhauspersonal
Besonderer Dank ging an die Mitarbeiter des Rikshospitalet sowie des Krankenhauses in Drammen. "Ich bin an vielen Orten der Welt behandelt worden, aber ich habe nie die Wärme, das Mitgefühl und die Menschlichkeit erlebt, die mir in Norwegen im Allgemeinen und im Krankenhaus Drammen im Besonderen begegnet sind", so Verrett.
Das medizinische Personal habe ihn nicht bloß als Patienten, sondern als Menschen wahrgenommen, betonte er. Die Ärzte und Pflegekräfte seien seine "kleinen Engel" in einer äußerst herausfordernden Phase gewesen.
Appell für mehr Organspenden
Für die nächsten Wochen erbittet die Familie laut "Hello!" Rückzug und Privatsphäre während der Genesungsphase von Verrett. Gleichzeitig möchte das Paar das Bewusstsein für Organspende schärfen.
In ihrer Mitteilung heißt es: "Wir wissen, wie schwer das Warten ist und wie viel Hoffnung an einem einzigen Anruf hängen kann". Sollte ihre Geschichte mehr Menschen dazu bewegen, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen und eine Entscheidung zu fällen, würde ihnen das sehr viel bedeuten.
Der US-Amerikaner, der sich als Schamane versteht und Märtha Louise 2024 geheiratet hat, hatte seine gesundheitlichen Probleme bereits öffentlich thematisiert. 2025 teilte er mit, dass er vor Jahren ein transplantiertes Organ verloren habe und seitdem dreimal wöchentlich auf Dialyse angewiesen sei, um zu überleben.
Schon 2024 hatte er gegenüber "Hello!" von Bluthochdruck sowie einer erhöhten Infektanfälligkeit seit seiner Kindheit erzählt. Nach einem Zusammenbruch habe er im Krankenhaus eine Nahtoderfahrung erlebt, sei anschließend zwei Monate im künstlichen Koma gelegen und danach acht Jahre lang dialysepflichtig gewesen.
Norwegisches Königshaus: Mehrere Familienmitglieder erkrankt
Für Märtha Louise gestaltete sich die Situation besonders belastend, da Vater und Ehemann zeitgleich in derselben Klinik lagen, wie "Hello!" schreibt. König Harald befindet sich derzeit ebenfalls im Rikshospitalet in Behandlung. Nachdem sich sein Gesundheitszustand am vergangenen Wochenende verschlechtert hatte, gab das Königshaus bekannt, dass bei ihm eine bakterielle Infektion im Blut diagnostiziert worden sei. Der 89-Jährige bekommt Antibiotika und habe auf die Therapie angesprochen. Am Montag wurde mitgeteilt, es gebe keine nennenswerten Veränderungen; sein Zustand bleibe stabil.
Ebenso wurde Kronprinzessin Mette-Marit (53), die Ehefrau von Thronfolger Haakon, in diesem Jahr im Rikshospitalet operiert. Im Juni unterzog sie sich dort erfolgreich einer Lungentransplantation. Bei ihr war 2018 eine Lungenfibrose festgestellt worden - eine Erkrankung, bei der das Lungengewebe vernarbt und dadurch die Sauerstoffaufnahme eingeschränkt wird.