Schauspielerin Franziska Weisz ist als Ermittlerin zurück: Die ehemalige "Tatort"-Kommissarin ist ab 6. März im neuen ZDF-Feitagskrimi "Mordufer" zu sehen.
Mit dem Film "Hundstage" legte Weisz 2001 einen fulminanten Start in der Filmbranche hin. Seitdem zählt die Österreicherin zu den gefragtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Außerdem hat die 45-jährige Österreicherin, die in London studierte, einen Abschluss in Entwicklungs- und Umweltpolitik.
Zwei Frauen, zwei Generationen: Doro Beitinger (Franziska Weisz, links) ermittelt in "Mordufer" mit ihrer jüngeren Chefin Chiara Locatelli (Maria Wördemann). Die beiden wachsen schnell zu einem eingeschworenen Team zusammen - ganz ohne Rivalitäten und Kompetenzgerangel.
Bevor sie mit der Schauspielerei begann, war Franziska Weisz nach eigenen Angaben "das erfolgloseste Model der Welt". Deshalb schickte ihre Agentur sie zu einem Kleindarsteller-Casting. Der Startschuss für eine beeindruckende Karriere.
Dem deutschen TV-Publikum ist Franziska Weisz spätestens seit 2005 bekannt: Damals stieg die Wienerin als Kommissarin Julia Grosz beim "Tatort" ein. 13 Mal ermittelte sie an der Seite von Wotan Wilke Möhring alias Thorsten Falke - bis sie am 1. Januar 2024 in der Folge "Was bleibt" den Serientod starb.
Noch ein Meilenstein ihrer Karriere: In der gefeierten Thrillerserie "Tage, die es nicht gab" Franziska Weisz (rechts, mit Franziska Hackl) als Miriam.
Zwischen Familienalltag und Zeugenbefragung: Kriminalkommissarin Doro Beitinger (Franziska Weisz) kehrt nach 15 Jahren Familienpause in den Dienst zurück.
Gleich im ersten Fall gibt es eine verbrannte Leiche: Gregor Eisen (Ronald Kukulies) zeigt den Kommissarinnen Chiara Locatelli (Maria Wördemann, rechts) und Doro Beitinger (Franziska Weisz) den Fundort. Das Opfer war Schönheitschirurgin in einer nahegelegenen Klinik.
Was weiß Jonas Hinz (Pablo Sprungala)? Kriminalkommissarinnen Chiara Locatelli (Maria Wördemann, rechts) und Doro Beitinger (Franziska Weisz) befragen den Anästhesisten.
Ein Thema, das Franziska Weizs umtreibt: der Druck auf Frauen in unserer Gesellschaft. "Die Frage, wie wichtig einer Frau der Beruf sein darf, ist leider immer noch ein Thema. Männer werden nie gefragt: Wie schaffst du das, Beruf und Familie zu verbinden?", so die Schauspielerin.