"Super verdient": Geisenberger gönnt Wendl/Arlt die Bestmarke
Die sechsmalige Olympiasiegerin bewundert die nun erfolgreichsten deutschen Winterolympioniken.
Die frühere Rodlerin Natalie Geisenberger trauert ihrem verlorenen Rekord nicht hinterher. Vor ihren Augen schnappten sich die früheren Teamkollegen Tobias Wendl und Tobias Arlt in Cortina d'Ampezzo die siebte Goldmedaille - und stiegen damit zu Deutschlands erfolgreichsten Winterolympioniken auf. "Sie haben sich das super verdient und können mega stolz sein auf das, was sie erreicht haben", sagte Geisenberger bei Eurosport.
Wendl/Arlt hätten "nochmal vier Jahre lang hart gearbeitet und wieder performt - bei Olympischen Spielen sind die Tobis halt da. Das ist einfach so. Das ist anscheinend ein Gesetz", sagte Geisenberger (38).
Mit Einsitzer-Olympiasieger Max Langenhan, Julia Taubitz und dem Frauen-Doppel Dajana Eitberger und Magdalena Matschina rasten Wendl/Arlt am Donnerstag vor Österreich und Italien zum Sieg in der Teamstaffel.
Geisenberger hatte 6x Gold und 1x Bronze bei Olympischen Winterspielen gewonnen, ehe sie 2023 ihre Karriere beendete. "Wenn mir der Rekord wichtig gewesen wäre, hätte ich nicht aufgehört. Ich wusste, die beiden Tobis machen weiter - und die waren die, die als erste für den Rekord infrage kämen. Aber meine Entscheidung aufzuhören, war hundertprozentig richtig", sagte sie.