Spannende Zahlen und Fakten zur EM
Zur Einstimmung auf die Europameisterschaft gibt es hier eine Portion Expertenwissen, mit dem man beim nächsten Fußballabend glänzen kann.
Spannende Zahlen und Fakten zur EM
Zur Einstimmung auf die Europameisterschaft gibt es hier eine Portion Expertenwissen, mit dem man beim nächsten Fußballabend glänzen kann.
Rekordtorschütze des Turniers ist Cristiano Ronaldo mit 14 Toren. Mit deutlichem Abstand auf dem zweiten Platz liegt der ehemalige UEFA-Präsident Michel Platini mit neun Treffern.
Nicht nur bei Toren, sondern auch bei EM-Einsätzen ist Cristiano Ronaldo einsamer Spitzenreiter. Seit 2004 hat der Portugiese 25 EM-Spiele absolviert und kann seine Führung dieses Jahr weiter ausbauen. Auf dem zweiten Platz stehen Ronaldos Landsmänner João Moutinho und Pepe mit jeweils 19 Einsätzen.
Die EM in Deutschland wird zehn Austragungsorte haben: Berlin, Köln, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart. Aufgrund von Sponsoring-Auflagen der UEFA dürfen allerdings nur das Olympiastadion in Berlin und das Volksparkstadion in Hamburg ihren eigentlichen Namen für die Dauer des Turniers behalten.
Bei dieser EM spielen 24 Mannschaften um den Titel. Erst seit der EM 2016 ist das Teilnehmerfeld so groß. 2012 gab es bei dem Turnier nur 16 Mannschaften.
Insgesamt 51 Spiele werden bei der EM 2024 stattfinden. 36 davon in der Gruppenphase, acht Spiele im Achtelfinale, vier im Viertelfinale, zwei im Halbfinale sowie das Finale in Berlin. Ein Spiel um den dritten Platz wird es nicht geben.
Deutschland hat bisher drei EM-Titel gewonnen (1972, 1980, 1996). Damit ist die Bundesrepublik zusammen mit Spanien Rekordmeister des Turniers. Auf Platz zwei liegen Italien und Frankreich mit je zwei Titeln.
Kein anderes Land hat so oft wie Deutschland an der EM teilgenommen. Bisher war Deutschland 13 Mal bei dem Turnier dabei (durchgängig seit 1972) und stand mit sechs Finalteilnahmen auch am häufigsten im Endspiel.
Deutschland ist eine von nur drei Mannschaften, die gleichzeitig Welt- und Europameister waren (EM 1972, WM 1974). Nur Frankreich (WM 1998, EM 2000) und Spanien (EM 2008, WM 2010, EM 2012) haben dies bisher auch geschafft.
Bisher haben nur drei Mannschaften die Europameisterschaft im eigenen Land gewonnen: Spanien (1964), Italien (1968), und Frankreich (1984). Dieses Jahr hat Deutschland die Chance, sich in diesen exklusiven Klub einzureihen.
Das Maskottchen der EM heißt Albärt. Der flauschige Bär trägt im Gegensatz zu Goleo, dem Maskottchen bei der WM 2006 in Deutschland, eine Hose und war zunächst namenlos. Bei einer von der UEFA durchgeführten Abstimmung setzte sich der Name Albärt gegen die Vorschläge Bärnardo, Bärnheart und Herzi von Bär durch.
Wer erinnert sich noch an das Golden Goal? Inzwischen ist die Regelung schon lange eingestellt, aber die erste güldene Bude der Fußballgeschichte gab es bei einer Europameisterschaft. Im EM-Finale 1996 gegen Tschechien schoss Oliver Bierhoff das entscheidende Tor in der Nachspielzeit und sicherte damit Deutschland den dritten und bisher letzten EM-Titel.
Die erste Europameisterschaft im Fußball wurde 1960 in Frankreich ausgetragen. Damals gab es nur vier Teilnehmer: Frankreich, die Tschechoslowakei sowie die Finalisten Jugoslawien und UdSSR. Der Titel ging damals an die Sowjetunion.
Die Trophäe der Europameisterschaft trägt offiziell den Namen Henri-Delaunay-Pokal. Henri Delaunay (1883-1955) war Generalsekretär des französischen Fußballverbandes (FFF) und der erste Generalsekretär der 1954 gegründeten UEFA. Bereits in den 1920ern träumte Delauney von einer Europameisterschaft im Fußball und setzte sich dafür ein. Für seinen bedeutsamen Beitrag dazu, das Turnier ins Leben zu rufen, wurde die Trophäe nach ihm benannt.
Amtierender Europameister ist Italien. Die Squadra Azzurra besiegte 2021 England im Finale mit 4:3 nach Elfmeterschießen.
Die nächste EM wird 2028 in Großbritannien und Irland ausgetragen. 2032 teilen sich dann Italien und die Türkei die Ausrichterrolle.
Das letzte Mal, dass eine EM in Deutschland stattfand, war 1988. Der Titel ging damals an die Niederlande.
Bis heute hat es nur ein Mann geschafft, sowohl als Spieler als auch als Trainer Europameister zu werden. Nämlich kein geringerer als Berti Vogts, der 1972 auf dem Feld und 1996 an der Seitenlinie den Pokal nach Deutschland holte. Dieses Jahr haben Frankreichs Trainer Didier Deschamps und der Coach der Niederlande Ronald Koeman die Chance, es Vogts gleichzutun. Beide konnten das Turnier bereits als Spieler gewinnen.
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