US-Olympiasieger im Weißen Haus von Trump empfangen
Die Eishockey-Stars der USA wohnen Trumps Rede zur Lage der Nation bei. Die Frauen-Auswahl hatte die Einladung ausgeschlagen.
Donald Trump hat die Eishockey-Goldmedaillengewinner der USA im Weißen Haus empfangen - und Torhüter Connor Hellebuyck mit einer besonderen Ehre bedacht. "Ich erkenne jeden Einzelnen von euch, ich kenne euch alle", rief der US-Präsident den Olympiasiegern zu, als die Mannschaft das Oval Office betrat. Sein Büro hatte Trump mit goldenen Verzierungen dekoriert.
Die Eishockey-Cracks, die in Mailand gegen Erzrivale Kanada (2:1 n.V.) ihre erste Goldmedaille seit dem "Miracle on Ice" 1980 in Lake Placid gewonnen hatten, waren zuvor mit einem Charterflug nach Miami geflogen, von dort aus ging es weiter in die Hauptstadt Washington D.C. Vor dem Weißen Haus posierte das Team für Fotos, bevor die Spieler im Kongress Trumps Rede zur Lage der Nation beiwohnen durften.
So zeigt sich Donald Trump auf Instagram:
Hellebuyck, Torwart der Winnipeg Jets aus der NHL, soll derweil die "Presidential Medal of Freedom" erhalten. Dies ist die höchste zivile Auszeichnung in den USA, mit welcher der 32-Jährige für seine Glanzleistung mit 41 Paraden im Finale gegen Kanada geehrt werden soll. "Großartige Sportler haben das bekommen", sagte Trump: "Ich fand, dass er sie verdient hat."
Die Eishockey-Frauen der USA hatten die Einladung von Trump laut Medienberichten aus terminlichen Gründen ausgeschlagen.