Kanuten testen Olympiastrecke in Oklahoma City
Das deutsche Kanu-Slalom-Nationalteam macht sich mit der modernen Strecke im US-Bundesstaat Oklahoma vertraut.
Das deutsche Kanu-Slalom-Nationalteam macht sich für die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften schon einmal mit der Olympiastrecke von 2028 in Oklahoma City vertraut. Wenige Wochen vor den Titelkämpfen im US-Bundesstaat Oklahoma (20. bis 25. Juli) absolviert die Mannschaft um Tokio-Olympiasiegerin Ricarda Funk einen zehntägigen Lehrgang insgesamt 14 Trainingseinheiten auf der künstlichen Wildwasseranlage Riversport Rapids.
"Es ist ein besonderes Gefühl, jetzt schon auf einer Strecke zu trainieren, auf der 2028 die olympischen Medaillen vergeben werden und die bald zu den bekanntesten Slalomkursen der Welt gehören wird. Das gibt dem Lehrgang schon einen gewissen Druck", sagte Sideris Tasiadis schmunzelnd. Bei den Olympischen Spielen in zwei Jahren in Los Angeles werden die Wettkämpfe im Kanu-Slalom und Kayak-Cross in Oklahoma City ausgetragen.
Zunächst hat das deutsche Team aber die WM im Juli im Fokus. Die künstliche Wildwasseranlage war bisher noch kein Austragungsort von internationalen Rennen, ist aber einer der modernsten ihrer Art.