FIS-Präsident: Alpin-Rennen sollten an einem Ort stattfinden
Johan Eliasch wünscht sich für künftige Olympische Spiele die "Bündelung" an einem Ort - falls möglich.
Die alpinen Ski-Wettbewerbe sollten bei künftigen Olympischen Spielen nach Möglichkeit wieder an einem Ort stattfinden. Das jedenfalls findet Johan Eliasch. "Wenn man alles an einem Ort bündeln kann, ist das bei Weitem das Beste. Das reduziert die Komplexität und die Kosten. Es ist einfacher für die Teams, es ist einfacher zu planen, es gibt viele offensichtliche Vorteile", sagte der Präsident des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes FIS.
Eliasch schränkte allerdings ein, dass "wir gleichzeitig auch die Wünsche der Länder respektieren müssen, die die Olympischen Spiele veranstalten". Bei den Spielen von Mailand finden die Rennen der Frauen in Cortina d'Ampezzo statt, die der Männer in Bormio. Beide Orte trennen im Winter rund 340 Straßenkilometer, die Fahrzeit beträgt etwa fünfeinhalb Stunden.
Auch bei den kommenden Olympischen Winterspielen mit dem Hauptort Nizza ist eine Trennung der alpinen Wettbewerbe vorgesehen. In Val d'Isère sollen Abfahrt und Super-G ausgetragen werden, im 85 Kilometer entfernten Courchevel Riesenslalom und Slalom. Beide Orte waren bereits bei den Winterspielen 1992 von Albertville Gastgeber. Die alpine WM 2023 hatte in Courchevel und im benachbarten Meribel stattgefunden.