Slalom-WM: Olympiasiegerin Funk im Einer auf Rang fünf
Für die übrigen deutschen Kajakboote ist schon im Halbfinale Schluss. Noah Hegge hilft auch ein Protest nicht.
Deutschlands Slalomkanuten sind auch am vierten Tag der WM im amerikanischen Oklahoma City ohne Medaille geblieben. Ricarda Funk sorgte im Kajak-Einer nach einem fehlerfreien Lauf als Fünfte noch für das beste Ergebnis. Beim Sieg der Australierin Jessica Fox fehlten der Tokio-Olympiasiegerin aus Bad Kreuznach 0,78 Sekunden zu einem Platz auf dem Treppchen.
Für die übrigen deutschen Kajakboote war schon im Halbfinale Schluss. Hoffnungsträger Noah Hegge (Augsburg) wähnte sich bereits im Endlauf, bekam nach einer umstrittenen Juryentscheidung wegen eines angeblich nicht korrekt befahrenen Tores aber 50 Strafsekunden aufgebrummt. Ein Einspruch blieb ohne Erfolg.
Auch Emily Apel (Augsburg), Stefan Hengst (Hamm), Christian Stanzel (Augsbur) und die bereits in der Qualifikation gescheiterte Annkatrin Plochmann (Nürnberg-Fürth) verpassten den Finallauf der besten zwölf. Das schwache Abscheiden wiegt vor allem mit Blick auf die Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 schwer.
Bei Olympia in zwei Jahren sollen die Wettkämpfe ebenfalls in Oklahoma City stattfinden. Allerdings werden die Olympia-Rennen voraussichtlich nicht auf der WM-Strecke, sondern auf dem zweiten Kanal in Oklahoma City ausgetragen.