Schwimm-EM: Imoudu verpasst auch über 50 m Brust eine Medaille
Auch im zweiten EM-Finale in Paris schafft es der Ex-Europameister nicht aufs Podest.
Der deutsche Rekordhalter Melvin Imoudu hat bei der Schwimm-EM in Paris auch in seinem zweiten Finale eine Medaille verpasst. Nachdem er als Titelverteidiger über 100 m Brust Vierter geworden war, schlug der Potsdamer über 50 m nach 26,87 Sekunden als Sechster an. Der 27-Jährige blieb drei Zehntel über seiner eigenen Bestmarke von 26,57 Sekunden, die er im April aufgestellt hatte. Zum Podest fehlten 25 Hundertstel.
Gold ging an den italienischen 100-m-Olympiasieger Nicolo Martinenghi (26,57). Silber teilten sich zeitgleich der italienische Weltmeister Simone Cerasuolo und der Niederländer Koen de Groet (26,62).
Ihr drittes EM-Finale erreichte Brust-Weltmeisterin Anna Elendt. Nach Platz sieben über ihre Goldstrecke 100 m und Rang fünf über 200 m qualifizierte sich die 24-Jährige, die in den USA lebt und trainiert, mit der fünftbesten Zeit in 30,34 Sekunden für das Finale am Sonntag über 50 m.
Seinen ersten Titel bei der EM hatte sich zuvor Frankreichs Superstar Leon Marchand geschnappt. Der Vierfach-Olympiasieger von 2024 siegte souverän in 1:51,72 Minuten mit über zwei Sekunden Vorsprung über 200 m Schmetterling. Wegen muskulärer Probleme hatte der 24-Jährige auf die Starts über 200 und 400 m Lagen verzichtet.