MotoGP: Martin siegt in Texas
Der Spanier entriss dem Italiener Francesco Bagnaia noch den Sieg.
Dank eines Überholmanövers in der letzten Runde hat Jorge Martin den MotoGP-Sprint in Austin/Texas gewonnen. Auf seiner Aprilia entriss der auf Platz sieben gestartete Spanier dem Italiener Francesco Bagnaia (Ducati) noch den Sieg. Dessen Landsmann Marco Bezzecchi (Aprilia) stürzte, Weltmeister Marc Márquez (Spanien/Ducati) schied nach einer Kollision mit dem Italiener Fabio Di Giannantonio (VR46) ebenfalls aus.
"Ich bin so glücklich, das ist das erste Mal, dass ich hier in der MotoGP gewonnen habe", sagte Martin, der seinen 17. Sprintsieg und den ersten mit Aprilia holte: "Es war riskant, den Medium-Reifen zu wählen, aber es hat sich ausgezahlt." Bei seiner Ehrenrunde nach dem Sieg war Martin etwas zu lässig unterwegs und stürzte, blieb aber unverletzt.
Bagnaia führte den Sprint über weite Strecken an, konnte den heraneilenden Martin aber nicht abwehren. Der Weltmeister von 2024 hatte nach einem starken Manöver das bessere Ende für sich. Enea Bastianini (Italien/KTM) wurde als Dritter gewertet. Der Spanier Pedro Acosta (KTM), der zunächst als Dritter ins Ziel gekommen war, erhielt eine Acht-Sekunden-Zeitstrafe, weil der Reifendruck bei seiner KTM zu niedrig war.
Am Sonntag (22.00 Uhr) folgt in Austin das Hauptrennen. In der WM führt Martin mit 57 Punkten vor Bezzecchi (56) und Acosta (44).