"Sah langsam eklig aus": Undav stürmt frisch frisiert
Der Angreifer hadert vor dem Auftakt gegen Curacao mit seinem Haupthaar. "Zum Glück" ist ein Coiffeur zugegen.
Deniz Undav hat die Haare schön - endlich wieder! "Es sah bei mir langsam eklig aus", berichtete der deutsche Fußball-Nationalspieler bei MagentaTV und ergänzte: "Es musste mal wieder ein bisschen frisch sein. Gott sei Dank war ein Friseur da, sodass ich mich vor dem ersten Spiel nochmal ein bisschen frisch machen konnte." Nun geht er gut frisiert in den WM-Auftakt am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Außenseiter Curacao in Houston.
Dass seine Haare mal wieder geschnitten werden mussten, hatte Undav schon in seinem viel beachteten Auftritt als Guide im deutschen Teamquartier in einem DFB-Video an der Seite seines Stuttgarter Vereinskollegen Jamie Leweling betont. Auch auf der Pressekonferenz am Freitag waren seine Haare Thema. "Ich habe ein paar graue Haare bekommen", meinte er: "Aber ich habe den gleichen Schaden wie vor 15 Jahren."
Dass die Herren Nationalspieler vor ihren Spielen noch einmal beim Coiffeur vorbeischauen, ist übrigens keineswegs eine "Erfindung" des viel gescholtenen "modernen Fußballs". Schon 1962 hieß es vor dem WM-Auftakt gegen Italien (0:0) im kicker: "Jeden Tag kommt der Friseur!" Von 15.30 bis 18 Uhr rücke stets "ein Haarkünstler an", war da zu lesen.
Außerdem waren im DFB-Quartier in der Militärschule General Bernardo O'Higgins in der chilenischen Hauptstadt Santiago "Soldaten zum Schuh- und Kleiderputzen eingeteilt, andere zum Reinigen der Zimmer und Flure". Und Bundestrainer Sepp Herberger stand nicht nur "ein geräumiges Büro" zur Verfügung, sondern auch: "ein tragbares Funksprechgerät".