Finale der Diamond League: Mabry verpasst Podest
Die Kugelstoß-Olympiasiegerin wird in Brüssel nur Vierte. Auch für Shanice Craft läuft es nicht besser.
Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry hat ein Erfolgserlebnis beim Finale der Diamond League verpasst. Die EM-Dritte von Birmingham kam im Brüsseler König-Baudouin-Stadion am Freitag mit 19,59 m auf den vierten Rang. Den Sieg sicherte sich Ex-Weltmeisterin Chase Jackson (USA) mit starken 21,14 m.
Auch Diskuswerferin Shanice Craft verpasste das Podium. Die 33 Jahre alte EM-Silbermedaillengewinnerin erreichte mit 62,64 m den vierten Rang. Der Chinesin Feng Bin gelang mit 67,46 der weiteste Versuch des Tages. Im Männer-Wettbewerb wurde der EM-Dritte Henrik Janssen beim Sieg des Slowenen Kristjan Ceh (71,29) mit 66,30 m nur Sechster.
Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis musste seinen Start in Brüssel derweil kurzfristig absagen. Den Weltrekordhalter und Olympiasieger aus Schweden plagte ein leichtes Ziehen im Bein, das während des Aufwärmens wieder auftrat. "Das ist schrecklich. So etwas möchte man als Sportler nicht erleben", sagte Duplantis: "Man will immer an Wettkämpfen teilnehmen. Das bricht mir das Herz. Ich hasse das so sehr." Der Tagessieg ging an den Griechen Emmanouil Karali (6,12 m).
Beim Finale der Diamond League starten die besten Athletinnen und Athleten der Saison, es gibt nur Final-Wettkämpfe. Insgesamt werden 2,24 Millionen US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet. Jeder Sieger kassiert neben einem Diamanten als Trophäe 30.000, in den als Diamond League "Plus" ausgewählten Disziplinen sogar 60.000 US-Dollar.