Basketball: Klare Sache für US-Frauen - Rekord durch Clark
Der topbesetzte Rekordchampion USA setzt bei der WM in Berlin direkt ein Ausrufezeichen.
Rekordchampion USA um Starspielerin Caitlin Clark hat zum Auftakt der Basketball-WM in Berlin direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Titelverteidiger schlug Vizeweltmeister China im ersten Vorrundenspiel 94:61 (49:29) und baute seine lange Erfolgsserie aus. Es war für die US-Frauen auf der WM-Bühne bereits der 31. Sieg in Folge, die bislang letzte Niederlage hatte es im Halbfinale 2006 gegen Russland gesetzt.
WNBA-Star Clark (Indiana Fever) gelangen bei ihrem WM-Debüt elf Assists - ein Rekord. Die bisherige Bestmarke hatte ihre Landsfrau Alyssa Thomas als Neuling 2022 (9) aufgestellt. Clark verbuchte 14 Punkte und war beim Olympiasieger gemeinsam mit Paige Bueckers sowie Rhyne Howard die Topscorerin. Für China verbuchten Luo Xinyu und Zhang Ziyu in der Max-Schmeling-Halle jeweils 13 Punkte. "Wir haben gut gespielt", sagte Clark, sah aber noch Verbesserungspotenzial: "Hoffentlich war das unsere schwächste Leistung und wir werden jeden Tag besser."
Auch Frankreich ließ die Muskeln spielen. Der Olympia-Silbermedaillengewinner von Paris demontierte Ungarn am späten Abend in der Gruppe B mit 99:53 (61:20). Gabby Williams, Dominique Malonga und Marine Johannes glänzten mit jeweils 17 Punkten.
Der elfmalige Weltmeister USA ist beim Turnier Topfavorit, in der deutschen Hauptstadt winkt der fünfte Triumph nacheinander. Gelingt in Gruppe D mit China, Italien und Tschechien wie erwartet der Gruppensieg, ist der direkte Einzugs ins Viertelfinale perfekt. Die Teams auf den Plätzen zwei und drei müssen in eine Qualifikationsrunde, der Tabellenletzte scheidet aus.
In der Deutschland-Gruppe A schlug Japan am ersten Spieltag Mali mühevoll 102:97 (48:52). Nach der Auftaktniederlage gegen Spanien (53:83) spielt die deutsche Mannschaft am Samstag gegen Japan und am Montag gegen Mali.