Nach behördenübergreifender Verkehrskontrolle des gewerblichen Güterverkehrs / Polizei stellt mehrere Verstöße fest und untersagt in vier Fällen die Weiterfahrt
Am gestrigen Dienstag (03.09.2026) kontrollierten Einsatzkräfte mehrerer Behörden zwischen 09:00 Uhr - 13:30 Uhr gemeinsam auf der BAB 8, Rastplatz Kutzhof in Fahrtrichtung Neunkirchen im Rahmen der "Grenz-AG-Transport Freisener Gespräche" gezielt den Schwerlastverkehr.
Saarbrücken / Kutzhof (ots) - Bei der "Grenz-AG-Transport Freisener Gespräche" handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Behörden, die gemeinsam Kontrollen des grenzüberschreitenden Güterverkehrs im Bereich Frankreich/Luxemburg/Deutschland durchführen. Insgesamt beteiligten sich ca. 60 Kontrollkräfte, u.a. der Verkehrspolizei des Saarlandes, des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizei Rheinland-Pfalz, des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM), des Zolls, der Bundespolizei, sowie des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz, an der Kontrolle. Außerdem nahmen auch Polizeibeamte aus Frankreich und Luxemburg an der Aktion teil.
Bei der Kontrolle von mehr als 40 Fahrzeugen mit einer Gesamtmasse über 3,5 Tonnen stellten die Einsatzkräfte insgesamt 26 Verstöße hinsichtlich der Ladungssicherung, den besonderen Vorschriften bei Abfall- und Gefahrguttransporten, dem technischen Zustand sowie den Sozialvorschriften (Einhaltung Lenk- und Ruhezeit) fest.
Bei insgesamt vier Lastkraftwagen (LKW) untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Eine unabhängige Überprüfung auf einer Prüfstelle von zwei dieser vier LKW ergab letztlich die Stilllegung der Fahrzeuge wegen gravierender technischer Mängel.
Über die Großkontrolle hinaus fanden im Umfeld des Rastplatzes auch stationäre Geschwindigkeitskontrollen statt. Hier stellten die Einsatzkräfte insgesamt 322 Geschwindigkeitsverstöße fest. Bei erlaubten 80 km/h Höchstgeschwindigkeit für PKW und 60 km/h für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, müssen nun 155 Verkehrsteilnehmende mit einem Verwarngeld- und 167 mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Ein PKW Fahrer fuhr mit 150 km/h, also 70 km/h zu schnell, durch die Messstelle. Ihn sowie 12 weitere Fahrzeugführende erwartet ein Bußgeld sowie mindestens ein Monat Fahrverbot.
Die Anzahl der festgestellten Verstöße unterstreicht die Bedeutung derartiger ganzheitlicher Verbundkontrollen. Die saarländische Verkehrspolizei wird auch in Zukunft gleichgelagerte Kontrollen durchführen und so ihren wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit im Saarland leisten.
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Landespolizeidirektion Saarland
Denise Linz
Mainzer Straße 134-136
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681-9628017
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Bei der Kontrolle von mehr als 40 Fahrzeugen mit einer Gesamtmasse über 3,5 Tonnen stellten die Einsatzkräfte insgesamt 26 Verstöße hinsichtlich der Ladungssicherung, den besonderen Vorschriften bei Abfall- und Gefahrguttransporten, dem technischen Zustand sowie den Sozialvorschriften (Einhaltung Lenk- und Ruhezeit) fest.
Bei insgesamt vier Lastkraftwagen (LKW) untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Eine unabhängige Überprüfung auf einer Prüfstelle von zwei dieser vier LKW ergab letztlich die Stilllegung der Fahrzeuge wegen gravierender technischer Mängel.
Über die Großkontrolle hinaus fanden im Umfeld des Rastplatzes auch stationäre Geschwindigkeitskontrollen statt. Hier stellten die Einsatzkräfte insgesamt 322 Geschwindigkeitsverstöße fest. Bei erlaubten 80 km/h Höchstgeschwindigkeit für PKW und 60 km/h für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, müssen nun 155 Verkehrsteilnehmende mit einem Verwarngeld- und 167 mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Ein PKW Fahrer fuhr mit 150 km/h, also 70 km/h zu schnell, durch die Messstelle. Ihn sowie 12 weitere Fahrzeugführende erwartet ein Bußgeld sowie mindestens ein Monat Fahrverbot.
Die Anzahl der festgestellten Verstöße unterstreicht die Bedeutung derartiger ganzheitlicher Verbundkontrollen. Die saarländische Verkehrspolizei wird auch in Zukunft gleichgelagerte Kontrollen durchführen und so ihren wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit im Saarland leisten.
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Quelle: Saarland