Verkehrsunfallbilanz der Polizeidirektion Ludwigshafen für das Jahr 2025: Unfallzahlen bleiben konstant
Kernaussagen: - 2025 wurden im Bereich der Polizeidirektion Ludwigshafen 13.437 Unfälle registriert.
Ludwigshafen (ots) - Die Anzahl bewegt sich damit auf dem Niveau
des Vorjahres.
- Die Zahl der verunglückten Personen stieg leicht auf 1.842
(+4,6%).
- Insgesamt kamen 11 Menschen im Straßenverkehr ums Leben (2024:
9), die Anzahl der tödlichen Unfälle blieb wie im Vorjahr bei 9
Unfällen.
- Die Anzahl der Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen hat sich
nahezu verdoppelt auf 171 (2024: 87 / +96,6%), was auf die
erhöhte Verfügbarkeit und Nutzung zurückzuführen ist.
- Verkehrsunfälle unter Einfluss berauschender Mittel sind auf 223
gesunken. Die Hauptunfallursache dabei war Alkohol mit 181
Unfällen; bei 42 Unfällen waren andere berauschende Mittel wie
Drogen und Medikamente ursächlich, davon 31 Unfälle unter dem
Einfluss von THC.
- 86-mal führte Ablenkung des Fahrzeugführenden zu einem
Verkehrsunfall.
Neue elektronische Unfalltypensteckkarte "EUSKA":
Die zum 01. Januar 2025 eingeführte elektronische Unfalltypensteckkarte "EUSKA" führt zu einer grundlegenden Verbesserung der Datenqualität und Modernisierung der Datenauswertung in der Verkehrsunfallstatistik. Durch veränderte Erhebungsparameter in der Auswertung entstehen gegebenenfalls Abweichungen zu veröffentlichen Unfallzahlen der Jahresunfallbilanzen der Vorjahre.
Verkehrsunfallentwicklung mit Blick auf verschiedene Risikogruppen
und Hauptunfallursachen:
Bei der Risikogruppe der Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren konnte ein leichter Rückgang der Verkehrsunfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr registriert werden. Insgesamt sank die Zahl der Unfallbeteiligten Personen ab 65 Jahren auf 3.123 (-3%). In ca. 72% (2.243 Fällen) waren sie jHauptunfallverursachende. 2025 verunglückten 6 Personen (2024: 5) über 65 Jahre bei Verkehrsunfällen tödlich. Auffällig ist die Gruppe der über 75-Jährigen. Waren diese als Fahrzeugführende an Unfällen beteiligt, so waren sie auch in drei von vier Fällen Hauptunfallverursachende. Die Gruppe der Fahrzeugführenden ab 75 Jahren war 2025 an 1.443 Verkehrsunfällen beteiligt (+1,8%).
Die Risikogruppe junge Fahrende (18 bis 24-Jährige) war an 2.392 Verkehrsunfällen beteiligt (2024: 2.512 Unfälle; -4,8%).
Die aufgenommenen Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern (0-14 Jahre) stiegen um 15,8% auf 191 Unfälle (2024: 165). Hierbei verunglückten insgesamt 177 Kinder. Wie im Vorjahr wurde kein Kind im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall getötet; 14 Kinder wurden schwer verletzt (2024: 12) und 163 leichtverletzt (2024: 178, -8,4%).
Die Zahl von Fahrerinnen und Fahrern motorisierter Zweiräder, die in Verkehrsunfälle verwickelt waren, ist um 14,3% auf 264 angestiegen (2024: 231) und liegt damit leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre. Tödlich verunglückt ist in diesem Zusammenhang keine Person (2024: 4). Schwer verletzt wurden 37 (2024: 29), leicht verletzt 115 Personen (2024: 95).
Verkehrsunfälle mit Pedelecs oder Fahrrädern nahmen im Vergleich zu 2024 um 2,3% zu. Während es im Jahr 2024 noch 753 Unfälle waren, stieg die Zahl leicht auf 770. Von insgesamt 11 Verkehrstoten im Jahr 2025 sind hiervon 2 der Risikogruppe der Rad- und Pedelecfahrenden zuzuordnen. Schwer verletzt wurden im Jahr 2025 63 (2024: 54), leicht verletzt 483 Personen (2024: 493).
Die Gesamtzahl der Unfälle mit Beteiligung von Schwerverkehr stieg um 12,6% bei einer Anzahl von 1.388 (2024: 1.233). Im Vergleich liegt diese Zahl über dem Mittelwert der letzten vier Jahre (1.208).
Die Unfallursache "Abstand", die seit Januar 2025 nur noch beim Abstand zum Vorrausfahrenden greift (zuvor auch Seitenabstand), sank aufgrund der Anpassung des Analysetools um 68,2% auf 1.637 (2024: 5.154) Überhöhte Geschwindigkeit bleibt mit einem Anteil von 2,4% weiter eine Hauptunfallursache, nahm jedoch ab. Aufgrund nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit wurden 317 Verkehrsunfälle registriert. Im Jahr 2024 waren dies noch 496
(-36,1%).
Verkehrsunfallprävention 2025:
Die Reduzierung von Verkehrsunfällen und die Minimierung von Unfallfolgen waren auch im vergangenen Jahr Schwerpunkte der polizeilichen Präventionsarbeit. Hierzu zählen nicht nur Verkehrskontrollen, sondern auch die Aufklärung der Verkehrsteilnehmenden im Hinblick auf die Risiken, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr entstehen. Dabei wollen wir durch zielgruppen- und ursachenorientierte Maßnahmen die Verkehrsunfallrisiken minimieren und die Anzahl der Verkehrsunfälle reduzieren. Um dies voranzutreiben, wurde die Präventionsarbeit im Dienstbezirk der Polizeidirektion Ludwigshafen weiter intensiviert.
Beispielsweise erreichte die Jugendverkehrsschule im Rahmen der Radfahrausbildung 4.422 Kinder. Im Jahr 2025 konnten mit dem Präventionsangebot "Drogen im Straßenverkehr" 86 Schulklassen mit 2.008 Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Auch für die Zielgruppe der über 65-Jährigen wurden, zum Beispiel in Maxdorf, Präventionsveranstaltungen durchgeführt.
Zur Verhinderung von Verkehrsunfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel, führten Polizeikräfte der Polizeidirektion Ludwigshafen auch im Jahr 2025 weiterhin intensive Verkehrskontrollen durch. Hierbei wurden 571 Fahrzeugführende unter Alkoholeinfluss und 328 Fahrerinnen und Fahrer unter dem Einfluss von Drogen festgestellt. Darüber hinaus konnten Polizeikräfte in 220 Fällen verhindern, dass berauschte Personen mit einem Fahrzeug am Straßenverkehr teilnahmen.
Die Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeidirektion Ludwigshafen "Auf einen Blick" finden Sie auf unserer Internetseite https://s.rlp.de/ZdaY6eT unter Verkehrsstatistik.
Die Polizeidirektion Ludwigshafen ist zuständig für die Sicherheit von rund 430.000 Personen. Neben dem gemeinsamen Sachgebiet Jugend (JuReLU) gehören die Polizeiinspektionen Ludwigshafen 1 und 2 mit der Polizeiwache Oggersheim, die Polizeiinspektion Frankenthal mit der Polizeiwache Maxdorf und die Polizeiinspektionen in Schifferstadt und Speyer zur Polizeidirektion. Der Dienstbezirk umfasst auf einer Fläche von etwa 470 Quadratkilometern die kreisfreien Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer sowie den Rhein-Pfalz-Kreis.
des Vorjahres.
- Die Zahl der verunglückten Personen stieg leicht auf 1.842
(+4,6%).
- Insgesamt kamen 11 Menschen im Straßenverkehr ums Leben (2024:
9), die Anzahl der tödlichen Unfälle blieb wie im Vorjahr bei 9
Unfällen.
- Die Anzahl der Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen hat sich
nahezu verdoppelt auf 171 (2024: 87 / +96,6%), was auf die
erhöhte Verfügbarkeit und Nutzung zurückzuführen ist.
- Verkehrsunfälle unter Einfluss berauschender Mittel sind auf 223
gesunken. Die Hauptunfallursache dabei war Alkohol mit 181
Unfällen; bei 42 Unfällen waren andere berauschende Mittel wie
Drogen und Medikamente ursächlich, davon 31 Unfälle unter dem
Einfluss von THC.
- 86-mal führte Ablenkung des Fahrzeugführenden zu einem
Verkehrsunfall.
Neue elektronische Unfalltypensteckkarte "EUSKA":
Die zum 01. Januar 2025 eingeführte elektronische Unfalltypensteckkarte "EUSKA" führt zu einer grundlegenden Verbesserung der Datenqualität und Modernisierung der Datenauswertung in der Verkehrsunfallstatistik. Durch veränderte Erhebungsparameter in der Auswertung entstehen gegebenenfalls Abweichungen zu veröffentlichen Unfallzahlen der Jahresunfallbilanzen der Vorjahre.
Verkehrsunfallentwicklung mit Blick auf verschiedene Risikogruppen
und Hauptunfallursachen:
Bei der Risikogruppe der Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren konnte ein leichter Rückgang der Verkehrsunfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr registriert werden. Insgesamt sank die Zahl der Unfallbeteiligten Personen ab 65 Jahren auf 3.123 (-3%). In ca. 72% (2.243 Fällen) waren sie jHauptunfallverursachende. 2025 verunglückten 6 Personen (2024: 5) über 65 Jahre bei Verkehrsunfällen tödlich. Auffällig ist die Gruppe der über 75-Jährigen. Waren diese als Fahrzeugführende an Unfällen beteiligt, so waren sie auch in drei von vier Fällen Hauptunfallverursachende. Die Gruppe der Fahrzeugführenden ab 75 Jahren war 2025 an 1.443 Verkehrsunfällen beteiligt (+1,8%).
Die Risikogruppe junge Fahrende (18 bis 24-Jährige) war an 2.392 Verkehrsunfällen beteiligt (2024: 2.512 Unfälle; -4,8%).
Die aufgenommenen Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern (0-14 Jahre) stiegen um 15,8% auf 191 Unfälle (2024: 165). Hierbei verunglückten insgesamt 177 Kinder. Wie im Vorjahr wurde kein Kind im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall getötet; 14 Kinder wurden schwer verletzt (2024: 12) und 163 leichtverletzt (2024: 178, -8,4%).
Die Zahl von Fahrerinnen und Fahrern motorisierter Zweiräder, die in Verkehrsunfälle verwickelt waren, ist um 14,3% auf 264 angestiegen (2024: 231) und liegt damit leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre. Tödlich verunglückt ist in diesem Zusammenhang keine Person (2024: 4). Schwer verletzt wurden 37 (2024: 29), leicht verletzt 115 Personen (2024: 95).
Verkehrsunfälle mit Pedelecs oder Fahrrädern nahmen im Vergleich zu 2024 um 2,3% zu. Während es im Jahr 2024 noch 753 Unfälle waren, stieg die Zahl leicht auf 770. Von insgesamt 11 Verkehrstoten im Jahr 2025 sind hiervon 2 der Risikogruppe der Rad- und Pedelecfahrenden zuzuordnen. Schwer verletzt wurden im Jahr 2025 63 (2024: 54), leicht verletzt 483 Personen (2024: 493).
Die Gesamtzahl der Unfälle mit Beteiligung von Schwerverkehr stieg um 12,6% bei einer Anzahl von 1.388 (2024: 1.233). Im Vergleich liegt diese Zahl über dem Mittelwert der letzten vier Jahre (1.208).
Die Unfallursache "Abstand", die seit Januar 2025 nur noch beim Abstand zum Vorrausfahrenden greift (zuvor auch Seitenabstand), sank aufgrund der Anpassung des Analysetools um 68,2% auf 1.637 (2024: 5.154) Überhöhte Geschwindigkeit bleibt mit einem Anteil von 2,4% weiter eine Hauptunfallursache, nahm jedoch ab. Aufgrund nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit wurden 317 Verkehrsunfälle registriert. Im Jahr 2024 waren dies noch 496
(-36,1%).
Verkehrsunfallprävention 2025:
Die Reduzierung von Verkehrsunfällen und die Minimierung von Unfallfolgen waren auch im vergangenen Jahr Schwerpunkte der polizeilichen Präventionsarbeit. Hierzu zählen nicht nur Verkehrskontrollen, sondern auch die Aufklärung der Verkehrsteilnehmenden im Hinblick auf die Risiken, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr entstehen. Dabei wollen wir durch zielgruppen- und ursachenorientierte Maßnahmen die Verkehrsunfallrisiken minimieren und die Anzahl der Verkehrsunfälle reduzieren. Um dies voranzutreiben, wurde die Präventionsarbeit im Dienstbezirk der Polizeidirektion Ludwigshafen weiter intensiviert.
Beispielsweise erreichte die Jugendverkehrsschule im Rahmen der Radfahrausbildung 4.422 Kinder. Im Jahr 2025 konnten mit dem Präventionsangebot "Drogen im Straßenverkehr" 86 Schulklassen mit 2.008 Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Auch für die Zielgruppe der über 65-Jährigen wurden, zum Beispiel in Maxdorf, Präventionsveranstaltungen durchgeführt.
Zur Verhinderung von Verkehrsunfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel, führten Polizeikräfte der Polizeidirektion Ludwigshafen auch im Jahr 2025 weiterhin intensive Verkehrskontrollen durch. Hierbei wurden 571 Fahrzeugführende unter Alkoholeinfluss und 328 Fahrerinnen und Fahrer unter dem Einfluss von Drogen festgestellt. Darüber hinaus konnten Polizeikräfte in 220 Fällen verhindern, dass berauschte Personen mit einem Fahrzeug am Straßenverkehr teilnahmen.
Die Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeidirektion Ludwigshafen "Auf einen Blick" finden Sie auf unserer Internetseite https://s.rlp.de/ZdaY6eT unter Verkehrsstatistik.
Die Polizeidirektion Ludwigshafen ist zuständig für die Sicherheit von rund 430.000 Personen. Neben dem gemeinsamen Sachgebiet Jugend (JuReLU) gehören die Polizeiinspektionen Ludwigshafen 1 und 2 mit der Polizeiwache Oggersheim, die Polizeiinspektion Frankenthal mit der Polizeiwache Maxdorf und die Polizeiinspektionen in Schifferstadt und Speyer zur Polizeidirektion. Der Dienstbezirk umfasst auf einer Fläche von etwa 470 Quadratkilometern die kreisfreien Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer sowie den Rhein-Pfalz-Kreis.
Quelle: Rheinland-Pfalz