Seniorin um knapp 90.000 Euro betrogen - Polizei sucht Zeugen
Eine Seniorin ist am Freitagabend (09.10.2026) Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden.
Minfeld (ots) - Unbekannte Täter gaben sich am Telefon als Arzt eines Krankenhauses in Karlsruhe aus und erbeuteten Bargeld und Goldketten im Gesamtwert von knapp 90.000 Euro.
Gegen 19:30 Uhr kontaktierte ein unbekannter Mann die Seniorin telefonisch und behauptete, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person tödlich verletzt worden sei. Um eine angebliche Inhaftierung ihres Sohnes abzuwenden, müsse sie eine Kaution bezahlen.
Gegen 21:30 Uhr übergab die Seniorin daraufhin Bargeld in Höhe von über 67.000 Euro an einen unbekannten Mann am Hoftor ihres Wohnanwesens. Gegen 22:30 Uhr meldeten sich die Täter erneut telefonisch und erkundigten sich nach weiteren Vermögenswerten. Daraufhin übergab die Seniorin weitere 19.000 Euro Bargeld sowie drei Goldketten im Wert von etwa 3.000 Euro an einen unbekannten Abholer.
Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat am Freitag (09.10.2026) im Bereich der Hauptstraße zwischen der Saarstraße und der Straße Lettenberghof verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail [email protected] entgegen.
In vielen Fällen sind Opfer von Telefonbetrügern psychisch stark belastet. Die Scham, die sie empfinden, nachdem sie auf die heimtückischen Maschen der Täter reingefallen sind und unter Umständen erhebliche Teile ihrer Ersparnisse und Altersvorsorge verloren haben, wiegt schwer. Dies verhindert oftmals, dass sie sich Angehörigen oder der Polizei anvertrauen. Dabei sollte eins klar sein: Sie sind nicht allein. Sie haben sich auch nicht leichtfertig "übers Ohr hauen lassen". Denn die Täter agieren äußerst trickreich und skrupellos. Dabei passen sie ihre Gesprächstaktiken und Vorgehensweisen ständig an.
Opfer von Straftaten und deren Angehörige können sich vertrauensvoll an unsere Opferschutzberatung unter Telefon: 0621 963-21160 und 0621 963-21162 wenden. Dort erhalten sie Unterstützung, Beratung und Tipps, wie sie das Erlebte bewältigen können sowie Informationen zu weiteren Hilfeeinrichtungen und Opferrechten.
Um Sie noch besser vor Betrugsversuchen zu schützen, haben unsere
Präventionsexperten eine Telefonhotline zum Schutz vor Betrug
eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0621 963-21177 können Sie sich
von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8
bis 12 Uhr kostenlos telefonisch über Betrugsdelikte informieren.
Rufen Sie uns an und informieren Sie sich über die typischen
Betrugsmaschen und wie Sie sich davor schützen können. Weitere
Präventionstipps finden Sie auch im Internet unter
https://s.rlp.de/93 oder www.polizei-beratung.de. Die Polizei rät zu
folgenden Verhaltenshinweisen
- Beachten Sie, dass die Polizei Sie nie unter der 110
kontaktiert.
- Wenn Sie im Gespräch aufgefordert werden unter Verwendung der
Rückruftaste die 110 zu wählen, legen Sie auf und wählen Sie die
Nummer selbst.
- Geben Sie keine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum,
Bankverbindungen, Vermögensverhältnisse an fremde Personen
heraus.
- Die Polizei schickt keine Zivilkräfte, um Geld oder Wertsachen
abzuholen und vorsorglich in Verwahrung zu nehmen.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus den Telefonverzeichnissen
löschen.
- Bringen Sie den Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle oder
per Onlinewache zur Anzeige.
Gegen 19:30 Uhr kontaktierte ein unbekannter Mann die Seniorin telefonisch und behauptete, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person tödlich verletzt worden sei. Um eine angebliche Inhaftierung ihres Sohnes abzuwenden, müsse sie eine Kaution bezahlen.
Gegen 21:30 Uhr übergab die Seniorin daraufhin Bargeld in Höhe von über 67.000 Euro an einen unbekannten Mann am Hoftor ihres Wohnanwesens. Gegen 22:30 Uhr meldeten sich die Täter erneut telefonisch und erkundigten sich nach weiteren Vermögenswerten. Daraufhin übergab die Seniorin weitere 19.000 Euro Bargeld sowie drei Goldketten im Wert von etwa 3.000 Euro an einen unbekannten Abholer.
Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat am Freitag (09.10.2026) im Bereich der Hauptstraße zwischen der Saarstraße und der Straße Lettenberghof verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail [email protected] entgegen.
In vielen Fällen sind Opfer von Telefonbetrügern psychisch stark belastet. Die Scham, die sie empfinden, nachdem sie auf die heimtückischen Maschen der Täter reingefallen sind und unter Umständen erhebliche Teile ihrer Ersparnisse und Altersvorsorge verloren haben, wiegt schwer. Dies verhindert oftmals, dass sie sich Angehörigen oder der Polizei anvertrauen. Dabei sollte eins klar sein: Sie sind nicht allein. Sie haben sich auch nicht leichtfertig "übers Ohr hauen lassen". Denn die Täter agieren äußerst trickreich und skrupellos. Dabei passen sie ihre Gesprächstaktiken und Vorgehensweisen ständig an.
Opfer von Straftaten und deren Angehörige können sich vertrauensvoll an unsere Opferschutzberatung unter Telefon: 0621 963-21160 und 0621 963-21162 wenden. Dort erhalten sie Unterstützung, Beratung und Tipps, wie sie das Erlebte bewältigen können sowie Informationen zu weiteren Hilfeeinrichtungen und Opferrechten.
Um Sie noch besser vor Betrugsversuchen zu schützen, haben unsere
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eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0621 963-21177 können Sie sich
von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8
bis 12 Uhr kostenlos telefonisch über Betrugsdelikte informieren.
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folgenden Verhaltenshinweisen
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kontaktiert.
- Wenn Sie im Gespräch aufgefordert werden unter Verwendung der
Rückruftaste die 110 zu wählen, legen Sie auf und wählen Sie die
Nummer selbst.
- Geben Sie keine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum,
Bankverbindungen, Vermögensverhältnisse an fremde Personen
heraus.
- Die Polizei schickt keine Zivilkräfte, um Geld oder Wertsachen
abzuholen und vorsorglich in Verwahrung zu nehmen.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus den Telefonverzeichnissen
löschen.
- Bringen Sie den Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle oder
per Onlinewache zur Anzeige.
Quelle: Rheinland-Pfalz