Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus - mehrere tausend Euro mit erlangter PIN erbeutet
In den letzten Wochen registrierte die Kriminalpolizei Ludwigshafen vermehrt Fälle von Telefonbetrug.
Polizeipräsidium Rheinpfalz (ots) - Insbesondere im Bereich der Vorderpfalz wurden gezielt ältere Menschen angerufen. Die Betrüger gaben sich bei den Anrufen als Mitarbeiter einer örtlichen Bank aus und brachten ihre Opfer dazu ihre Girokarte (früher auch als ec-Karte bezeichnet) mit PIN auszuhändigen oder zur Abholung zu deponieren.
Die Anrufmasche ist immer ähnlich: Die Betrüger spiegeln oft vor, dass eine Zahlung nicht durchgeführt werden konnte oder dass es zu unberechtigten Abbuchungen von dem Konto der Opfer gekommen sei. Zur Zahlungsausführung oder Stornierung der unberechtigten Abbuchung würde die Bank die Girokarte mit PIN benötigen.
In der Folge buchen die Täter oft mehrere tausend Euro ab und nutzen die Karte für Zahlungen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und gibt folgende Tipps, um sich vor falschen Bankmitarbeitern zu schützen:
Was können Sie veranlassen, um einen Betrug zu verhindern oder zu erschweren?
-Prüfen Sie, ob ein Telefonbucheintrag notwendig ist. Wenn Sie
einen Telefonbucheintrag wünschen, lassen Sie den Vornamen und Ihre
Adresse löschen.
-Reduzieren Sie Ihr Limit für Bargeldabhebungen auf das notwendige
Minimum - das können Sie in Ihrem Onlinebanking oder bei Ihrer Bank
vornehmen.
Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie einen Anruf erhalten?
-Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie sofort den Hörer
auf! Das ist nicht unhöflich.
-Geben Sie nie Ihre Girokarte mit PIN heraus - Ihre Bank benötigt
diese nicht für Bankgeschäfte.
-Geben Sie am Telefon nie persönliche Daten, wie Ihre Adresse,
preis -Ihre Bank erfragt zudem niemals Ihre Zugangsdaten, wie z.B.
die PIN-Nummer, am Telefon.
-Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Rufen Sie Ihre Bank unter der
Ihnen bekannten Telefonnummer an und geben Sie diese selbst über die
Tasten ein.
Was tun, wenn Sie bereits einen betrügerischen Anruf erhalten haben?
-Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre
örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den
Sachverhalt über unserer Online-Wache:
www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
-Haben Sie Wertsachen oder eine Girokarte herausgegeben, rufen Sie
sofort den Polizeinotruf 110 und melden den Sachverhalt.
-Informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und lassen Sie Ihre Karten
sperren. Dies können Sie über Ihre Bank oder rund um die Uhr bei der
bundesweiten Sperrrufnummer 116 116.
-Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621
963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.
Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.
Die Anrufmasche ist immer ähnlich: Die Betrüger spiegeln oft vor, dass eine Zahlung nicht durchgeführt werden konnte oder dass es zu unberechtigten Abbuchungen von dem Konto der Opfer gekommen sei. Zur Zahlungsausführung oder Stornierung der unberechtigten Abbuchung würde die Bank die Girokarte mit PIN benötigen.
In der Folge buchen die Täter oft mehrere tausend Euro ab und nutzen die Karte für Zahlungen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und gibt folgende Tipps, um sich vor falschen Bankmitarbeitern zu schützen:
Was können Sie veranlassen, um einen Betrug zu verhindern oder zu erschweren?
-Prüfen Sie, ob ein Telefonbucheintrag notwendig ist. Wenn Sie
einen Telefonbucheintrag wünschen, lassen Sie den Vornamen und Ihre
Adresse löschen.
-Reduzieren Sie Ihr Limit für Bargeldabhebungen auf das notwendige
Minimum - das können Sie in Ihrem Onlinebanking oder bei Ihrer Bank
vornehmen.
Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie einen Anruf erhalten?
-Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie sofort den Hörer
auf! Das ist nicht unhöflich.
-Geben Sie nie Ihre Girokarte mit PIN heraus - Ihre Bank benötigt
diese nicht für Bankgeschäfte.
-Geben Sie am Telefon nie persönliche Daten, wie Ihre Adresse,
preis -Ihre Bank erfragt zudem niemals Ihre Zugangsdaten, wie z.B.
die PIN-Nummer, am Telefon.
-Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Rufen Sie Ihre Bank unter der
Ihnen bekannten Telefonnummer an und geben Sie diese selbst über die
Tasten ein.
Was tun, wenn Sie bereits einen betrügerischen Anruf erhalten haben?
-Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre
örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den
Sachverhalt über unserer Online-Wache:
www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
-Haben Sie Wertsachen oder eine Girokarte herausgegeben, rufen Sie
sofort den Polizeinotruf 110 und melden den Sachverhalt.
-Informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und lassen Sie Ihre Karten
sperren. Dies können Sie über Ihre Bank oder rund um die Uhr bei der
bundesweiten Sperrrufnummer 116 116.
-Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621
963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.
Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.
Quelle: Rheinland-Pfalz