Dreister Raubversuch gescheitert: Zeugin schlägt Täterin in die Flucht - Polizei sucht Zeugen
Eine 89 Jahre alte Seniorin aus Neuss ist am Montag (14.09.) gegen 10:35 Uhr Opfer eines versuchten Raubdelikts auf der Hafenstraße in der Neusser Innenstadt geworden.
Neuss (ots) - Dank des beherzten Eingreifens einer Fahrradfahrerin gingen die Täter leer aus. Die Seniorin blieb glücklicherweise unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach einem flüchtigen Pärchen in einem dunkelblauen Mittelklassewagen mit Bochumer Kennzeichen (BO).
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich die 89-Jährige auf dem Gehweg der Hafenstraße, als der dunkelblaue Wagen neben ihr stoppte. Das Fahrzeug war mit einem Mann und einer Frau besetzt. Durch die heruntergelassene Fensterscheibe fragte die Beifahrerin die Seniorin zunächst nach dem Weg zum nächstgelegenen Krankenhaus. Als die hilfsbereite Neusserin die Auskunft erteilte, bat die Fremde sie, näher an den Wagen heranzutreten, da sie sie angeblich schlecht verstehe. Dies lehnte die ältere Dame jedoch aufmerksam ab.
Daraufhin stieg die Unbekannte aus dem Auto und bot der Seniorin als Dank vermeintlichen Goldschmuck an, was die 89-Jährige ebenfalls zurückwies. Plötzlich machte die Fremde einen Schritt nach vorne, hängte der Seniorin eine wertlose Kette um den Hals und riss ihr im selben Moment mit Gewalt ihre eigene Kette vom Hals. Die Beute rutschte der Seniorin jedoch glücklicherweise in den Ausschnitt, sodass die Täterin ohne Beute blieb.
Eine aufmerksame Zeugin, die in diesem Moment mit dem Fahrrad an der Szenerie vorbeifuhr, hörte die Schreie der Seniorin und beobachtete die Tat. Sie stoppte sofort und schrie die Täterin lautstark an. Die ertappte Frau sprang daraufhin zurück in den dunkelblauen Wagen und das Duo flüchtet mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Adolf-Flecken-Straße.
Täterbeschreibung der flüchtigen Frau:
- etwa 35 bis 40 Jahre alt
- circa 160 bis 170 Zentimeter groß
- braune Haare
Zu dem männlichen Fahrer des Fluchtwagens liegt derzeit noch keine nähere Beschreibung vor.
Die Polizei lobt das couragierte Verhalten der Zeugin und bittet weitere Bürger, die Hinweise zu dem Vorfall, den Tätern oder dem dunkelblauen Fluchtfahrzeug mit Bochumer Kennzeichen geben können, sich dringend unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Kriminalkommissariat 22 zu melden.
Oftmals werden ältere Menschen Opfer dreister Betrugs- und Diebstahlsmaschen. Um potenzielle Opfer zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps:
Richtiges Verhalten im Alltag:
- Wahren Sie Distanz: Halten Sie immer einen Sicherheitsabstand
von mindestens ein bis zwei Armlängen zu Unbekannten. Treten Sie
niemals dicht an Fahrzeuge heran.
- Lassen Sie sich nicht ablenken: Seien Sie misstrauisch, wenn
Ihnen Fremde auf der Straße begegnen und Sie nach dem Weg, einem
Krankenhaus oder Wechselgeld fragen. Dies dient oft nur dazu,
Sie abzulenken.
- Lehnen Sie Geschenke strikt ab: Nehmen Sie niemals Schmuck,
Blumen oder andere Geschenke von Unbekannten an. Das Umhängen
von Ketten ist der klassische Trick, um gleichzeitig Ihren
echten Schmuck zu stehlen. Gleiches gilt für Armbanduhren.
- Tragen Sie Wertsachen unsichtbar: Tragen Sie hochwertige
Halsketten, Uhren oder Ringe im öffentlichen Raum möglichst
verdeckt (z. B. unter der Kleidung) oder verzichten Sie beim
Einkaufen oder Spazierengehen ganz darauf.
- Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl: Wenn Ihnen eine Situation
unheimlich vorkommt oder Ihnen jemand zu nahe rückt, gehen Sie
sofort weiter oder wechseln Sie die Straßenseite.
Richtiges Verhalten im Ernstfall:
- Machen Sie lautstark auf sich aufmerksam: Wenn Sie bedrängt
werden, schreien Sie laut um Hilfe oder sprechen Sie Passanten
gezielt an, zum Beispiel: "Sie im roten Mantel, helfen Sie mir
bitte!"
- Zeigen Sie keine falsche Höflichkeit: Es ist völlig in Ordnung,
unhöflich zu sein, wegzugehen oder ein lautes "Nein! Gehen Sie
weg!" auszusprechen, um Täter auf Distanz zu halten.
- Prägen Sie sich Tätermerkmale ein: Achten Sie im Falle eines
Falles auf Details wie Aussehen, Kleidung, Sprache,
Autokennzeichen, Automarke oder die Fluchtrichtung.
- Wählen Sie sofort den Notruf: Wählen Sie nach einem Vorfall oder
bei einem konkreten Verdacht sofort den Polizeinotruf 110. Je
schneller die Polizei informiert wird, desto höher sind die
Chancen, die Täter zu fassen. (-14014)
Rückfragen von Pressevertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss
Pressestelle
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131 300-14000
Mail: [email protected]
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw
Original-Content von: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, übermittelt durch news aktuell
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich die 89-Jährige auf dem Gehweg der Hafenstraße, als der dunkelblaue Wagen neben ihr stoppte. Das Fahrzeug war mit einem Mann und einer Frau besetzt. Durch die heruntergelassene Fensterscheibe fragte die Beifahrerin die Seniorin zunächst nach dem Weg zum nächstgelegenen Krankenhaus. Als die hilfsbereite Neusserin die Auskunft erteilte, bat die Fremde sie, näher an den Wagen heranzutreten, da sie sie angeblich schlecht verstehe. Dies lehnte die ältere Dame jedoch aufmerksam ab.
Daraufhin stieg die Unbekannte aus dem Auto und bot der Seniorin als Dank vermeintlichen Goldschmuck an, was die 89-Jährige ebenfalls zurückwies. Plötzlich machte die Fremde einen Schritt nach vorne, hängte der Seniorin eine wertlose Kette um den Hals und riss ihr im selben Moment mit Gewalt ihre eigene Kette vom Hals. Die Beute rutschte der Seniorin jedoch glücklicherweise in den Ausschnitt, sodass die Täterin ohne Beute blieb.
Eine aufmerksame Zeugin, die in diesem Moment mit dem Fahrrad an der Szenerie vorbeifuhr, hörte die Schreie der Seniorin und beobachtete die Tat. Sie stoppte sofort und schrie die Täterin lautstark an. Die ertappte Frau sprang daraufhin zurück in den dunkelblauen Wagen und das Duo flüchtet mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Adolf-Flecken-Straße.
Täterbeschreibung der flüchtigen Frau:
- etwa 35 bis 40 Jahre alt
- circa 160 bis 170 Zentimeter groß
- braune Haare
Zu dem männlichen Fahrer des Fluchtwagens liegt derzeit noch keine nähere Beschreibung vor.
Die Polizei lobt das couragierte Verhalten der Zeugin und bittet weitere Bürger, die Hinweise zu dem Vorfall, den Tätern oder dem dunkelblauen Fluchtfahrzeug mit Bochumer Kennzeichen geben können, sich dringend unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Kriminalkommissariat 22 zu melden.
Oftmals werden ältere Menschen Opfer dreister Betrugs- und Diebstahlsmaschen. Um potenzielle Opfer zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps:
Richtiges Verhalten im Alltag:
- Wahren Sie Distanz: Halten Sie immer einen Sicherheitsabstand
von mindestens ein bis zwei Armlängen zu Unbekannten. Treten Sie
niemals dicht an Fahrzeuge heran.
- Lassen Sie sich nicht ablenken: Seien Sie misstrauisch, wenn
Ihnen Fremde auf der Straße begegnen und Sie nach dem Weg, einem
Krankenhaus oder Wechselgeld fragen. Dies dient oft nur dazu,
Sie abzulenken.
- Lehnen Sie Geschenke strikt ab: Nehmen Sie niemals Schmuck,
Blumen oder andere Geschenke von Unbekannten an. Das Umhängen
von Ketten ist der klassische Trick, um gleichzeitig Ihren
echten Schmuck zu stehlen. Gleiches gilt für Armbanduhren.
- Tragen Sie Wertsachen unsichtbar: Tragen Sie hochwertige
Halsketten, Uhren oder Ringe im öffentlichen Raum möglichst
verdeckt (z. B. unter der Kleidung) oder verzichten Sie beim
Einkaufen oder Spazierengehen ganz darauf.
- Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl: Wenn Ihnen eine Situation
unheimlich vorkommt oder Ihnen jemand zu nahe rückt, gehen Sie
sofort weiter oder wechseln Sie die Straßenseite.
Richtiges Verhalten im Ernstfall:
- Machen Sie lautstark auf sich aufmerksam: Wenn Sie bedrängt
werden, schreien Sie laut um Hilfe oder sprechen Sie Passanten
gezielt an, zum Beispiel: "Sie im roten Mantel, helfen Sie mir
bitte!"
- Zeigen Sie keine falsche Höflichkeit: Es ist völlig in Ordnung,
unhöflich zu sein, wegzugehen oder ein lautes "Nein! Gehen Sie
weg!" auszusprechen, um Täter auf Distanz zu halten.
- Prägen Sie sich Tätermerkmale ein: Achten Sie im Falle eines
Falles auf Details wie Aussehen, Kleidung, Sprache,
Autokennzeichen, Automarke oder die Fluchtrichtung.
- Wählen Sie sofort den Notruf: Wählen Sie nach einem Vorfall oder
bei einem konkreten Verdacht sofort den Polizeinotruf 110. Je
schneller die Polizei informiert wird, desto höher sind die
Chancen, die Täter zu fassen. (-14014)
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41464 Neuss
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Quelle: Nordrhein-Westfalen