Hochfeld: Schüsse mit Schreckschusspistole abgegeben - Zeugensuche
In der Nacht zu Sonntag (11. Oktober, 02:38 Uhr) kam es infolge einer Auseinandersetzung, bei der auch Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben worden sein sollen, zu einem Polizeieinsatz in Hochfeld.
Duisburg (ots) - Zuvor sei ein Streit in einem Café an der Eigenstraße zwischen zwei Personengruppen eskaliert. Ein Mann (21) soll mit Pfefferspray um sich gesprüht und dann das Lokal verlassen haben. Verletzt wurde niemand.
Zeugen schilderten, dass der 21-Jährige wenig später als Beifahrer aus einem Auto heraus in Richtung einer Personengruppe, die sich außerhalb des Cafés befunden habe, mehrfach geschossen haben soll. Auch hierbei wurde niemand verletzt. Das dunkle Fahrzeug sei in unbekannte Richtung geflüchtet.
Die unverletzte Personengruppe soll sich im Anschluss nach bisherigen Erkenntnissen in Richtung eines Cafés an der Hochfeldstraße begeben haben. Dann sei ein weißes Auto vorgefahren, habe angehalten und der 21-Jährige, ein 43-Jähriger sowie weitere Personen seien ausgestiegen. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung soll dann ein 38-Jähriger aus Duisburg mutmaßlich von dem 21-Jährigen sowie von einem 43-Jährigen mit einer Holzlatte leichtverletzt worden sein. Rettungskräfte brachten den verletzten 38-Jährigen mit einem Rettungswagen zur stationärer Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizisten nahmen die Anzeige infolge der gefährlichen Körperverletzung auf. Experten der Kriminalpolizei stellten am Tatort abgefeuerte Schreckschussmunition von einer Schreckschusspistole sicher.
Die Beamten stießen vor Ort unter anderem auf den 21-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit, der laut Zeugenaussagen im Verdacht steht, die zuvor begangenen Tathandlungen vorgenommen zu haben. Sie brachten ihn zur Polizeiwache. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe und ordnete die Durchsuchung seines Pkws sowie seiner Wohnung in Hochfeld an. Die Schreckschusswaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Duisburg, den Mann. Er und der 43-Jährige müssen sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen, die derzeit noch andauern. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
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Die unverletzte Personengruppe soll sich im Anschluss nach bisherigen Erkenntnissen in Richtung eines Cafés an der Hochfeldstraße begeben haben. Dann sei ein weißes Auto vorgefahren, habe angehalten und der 21-Jährige, ein 43-Jähriger sowie weitere Personen seien ausgestiegen. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung soll dann ein 38-Jähriger aus Duisburg mutmaßlich von dem 21-Jährigen sowie von einem 43-Jährigen mit einer Holzlatte leichtverletzt worden sein. Rettungskräfte brachten den verletzten 38-Jährigen mit einem Rettungswagen zur stationärer Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizisten nahmen die Anzeige infolge der gefährlichen Körperverletzung auf. Experten der Kriminalpolizei stellten am Tatort abgefeuerte Schreckschussmunition von einer Schreckschusspistole sicher.
Die Beamten stießen vor Ort unter anderem auf den 21-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit, der laut Zeugenaussagen im Verdacht steht, die zuvor begangenen Tathandlungen vorgenommen zu haben. Sie brachten ihn zur Polizeiwache. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe und ordnete die Durchsuchung seines Pkws sowie seiner Wohnung in Hochfeld an. Die Schreckschusswaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Duisburg, den Mann. Er und der 43-Jährige müssen sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen, die derzeit noch andauern. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
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Quelle: Nordrhein-Westfalen