Schlag gegen den organisierten Drogenhandel in Norddeutschland/ Durchsuchungen im Bereich Bremen, Oldenburg und Vechta; mehr als 13 Kilogramm Betäubungsmittel beschlagnahmt, zwei Festnahmen
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scharfer Revolver
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bremen haben Einsatzkräfte von ZOLL und den Landespolizeien Bremen und Niedersachsen am 27.05.2026 umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen zur Bekämpfung des organisierten Drogenhandels in Bremen, Raum Oldenburg und Vechta durchgeführt.
Hannover/Bremen (ots) - Die Maßnahmen richten sich gegen 11 Beschuldigte, die im Verdacht
stehen, gewerbs- und bandenmäßig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu
haben.
Insgesamt wurden 17 Wohnungen durchsucht, zwei Beschuldigte kamen in
Untersuchungshaft.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sollen die Tatverdächtigen
insbesondere mit Kokain und Cannabisprodukten sowie
verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gehandelt haben.
Die Betäubungsmittel wurden unter anderem über ein sogenanntes
"Drogentaxi" im Raum Oldenburg vertrieben. Die Beschuldigten nutzten
nach bisherigen Erkenntnissen ein speziell präpariertes Fahrzeug mit
einem professionellen Versteck zum Transport und Verkauf der Drogen. Das Fahrzeug konnte im Rahmen der Maßnahmen sichergestellt werden. In diesem konnte ein Versteck mit den Ausmaßen 1,20 Meter mal 0,30 Meter
festgestellt werden.
Darüber hinaus entdeckten die Einsatzkräfte auf einem Gehöft im Bereich Oldenburg sowie in einem hinteren Raum eines ehemaligen Autohauses in Vechta eine sogenannte Verpackungsstraße, in dem die Betäubungsmittel für den Straßenverkauf portioniert und abgepackt wurden.
Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Ermittler von Zoll und Polizei insgesamt über 13 Kilogramm Betäubungsmittel, zwei scharfe Schusswaffen, weitere verbotene Waffen und Messer sowie über 40.000 Euro Bargeld sicher.
Die vorherigen Ermittlungen ergaben bereits den Verdacht, dass die
Beschuldigten in den Wochen und Monaten zuvor fast sechs Kilogramm
Kokain sowie rund sieben Kilogramm Marihuana an weitere Abnehmer
verkauft hatten.
Der Straßenverkaufswert der bislang ermittelten und am Einsatztag
beschlagnahmten Drogen beläuft sich damit auf fast 600.000 Euro.
Die Maßnahmen wurden durch verschiedene Spezialeinsatzkommandos der
Polizei Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Einsatzkräften
des Hauptzollamtes Bremen und Oldenburg und der Polizei Niedersachsen
unterstützt.
Die Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bremen durch die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift der Polizei Bremen und des Zollfahndungsamtes Hannover geführt.
Zusatzinformationen:
Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift
Im Interesse einer wirksamen Bekämpfung der schweren
Rauschgiftkriminalität -insbesondere in Erscheinungsformen der
Organisierten Kriminalität - wurde die institutionalisierte
Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zoll durch die Einrichtung einer
Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) etabliert. Die GER ist
eine aus Polizeivollzugs- und Zollfahndungsbeamten bestehende, auf Dauer angelegte Ermittlungs- und Einsatzorganisation.
Weitere Informationen finden Sie auf www.zoll.de
stehen, gewerbs- und bandenmäßig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu
haben.
Insgesamt wurden 17 Wohnungen durchsucht, zwei Beschuldigte kamen in
Untersuchungshaft.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sollen die Tatverdächtigen
insbesondere mit Kokain und Cannabisprodukten sowie
verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gehandelt haben.
Die Betäubungsmittel wurden unter anderem über ein sogenanntes
"Drogentaxi" im Raum Oldenburg vertrieben. Die Beschuldigten nutzten
nach bisherigen Erkenntnissen ein speziell präpariertes Fahrzeug mit
einem professionellen Versteck zum Transport und Verkauf der Drogen. Das Fahrzeug konnte im Rahmen der Maßnahmen sichergestellt werden. In diesem konnte ein Versteck mit den Ausmaßen 1,20 Meter mal 0,30 Meter
festgestellt werden.
Darüber hinaus entdeckten die Einsatzkräfte auf einem Gehöft im Bereich Oldenburg sowie in einem hinteren Raum eines ehemaligen Autohauses in Vechta eine sogenannte Verpackungsstraße, in dem die Betäubungsmittel für den Straßenverkauf portioniert und abgepackt wurden.
Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Ermittler von Zoll und Polizei insgesamt über 13 Kilogramm Betäubungsmittel, zwei scharfe Schusswaffen, weitere verbotene Waffen und Messer sowie über 40.000 Euro Bargeld sicher.
Die vorherigen Ermittlungen ergaben bereits den Verdacht, dass die
Beschuldigten in den Wochen und Monaten zuvor fast sechs Kilogramm
Kokain sowie rund sieben Kilogramm Marihuana an weitere Abnehmer
verkauft hatten.
Der Straßenverkaufswert der bislang ermittelten und am Einsatztag
beschlagnahmten Drogen beläuft sich damit auf fast 600.000 Euro.
Die Maßnahmen wurden durch verschiedene Spezialeinsatzkommandos der
Polizei Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Einsatzkräften
des Hauptzollamtes Bremen und Oldenburg und der Polizei Niedersachsen
unterstützt.
Die Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bremen durch die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift der Polizei Bremen und des Zollfahndungsamtes Hannover geführt.
Zusatzinformationen:
Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift
Im Interesse einer wirksamen Bekämpfung der schweren
Rauschgiftkriminalität -insbesondere in Erscheinungsformen der
Organisierten Kriminalität - wurde die institutionalisierte
Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zoll durch die Einrichtung einer
Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) etabliert. Die GER ist
eine aus Polizeivollzugs- und Zollfahndungsbeamten bestehende, auf Dauer angelegte Ermittlungs- und Einsatzorganisation.
Weitere Informationen finden Sie auf www.zoll.de
Quelle: Niedersachsen