Seniorin verliert über 80.000 Euro durch Anlagenbetrug - Vermeintlicher Geldkurier festgenommen
Bereits Ende August wurde die Polizei in Greifswald über einen vollendeten Anlagenbetrug zum Nachteil einer 83-jährigen Deutschen informiert, bei der die Seniorin im Zeitraum von Juni 2026 bis Ende September 2026 um etwa 80.000 Euro betrogen wurde.
Greifswald (ots) - Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war die Seniorin über eine Internetwerbung auf die vermeintlich gewinnbringende Geldanlage aufmerksam geworden und hatte in weiterer Folge ihre Kontaktdaten zur Verfügung gestellt. Anschließend erhielt die 83-Jährige mehrfach Anrufe durch Personen, welche sich in gebrochenem Deutsch als Banker vorgestellt haben sollen.
Ein vermeintlicher Broker brachte die Frau, im Glauben daran in Kryptowährung zu investieren, dazu, zunächst 250 Euro zu überweisen. Es folgten weitere Anrufe. Dieses Mal forderten die Betrüger ein Investment von 20.000 Euro, welchem die Frau nachkam. Weitere 60.000 Euro sollte die Seniorin in Bar an einen Kurier übergeben.
Den Tätern gelang es durch geschicktes Einwirken, die Frau von der Seriosität und Sicherheit der angeblichen Investition zu überzeugen, sodass es auch trotz Warnungen durch Bankangestellte am 25.08.2026 zur Geldübergabe an einen vermeintlichen Kurier kam.
Am darauffolgenden Tag, kam es in Niedersachsen im Landkreis Harburg zu einem gleichgelagerten Fall. Auch hier sollte es zu einer Geldübergabe an einen Kurier kommen. Jedoch informierte der Geschädigte, ein 42-jähriger Deutscher, rechtzeitig die Polizei, wodurch der Kurier bei der Übergabe vorläufig festgenommen werde konnte. Bei dem angeblichen Kurier handelt es sich um einen 23-jährigen Ukrainer.
Durch die Auswertung des Mobiltelefons des Tatverdächtigen wurde der Kriminalpolizei in Greifswald der hiesige Fall erst bekannt.
Im Zuge der Zeugenvernehmung konnte die Geschädigte der Polizei die perfide Betrugsmasche erläutern und im Rahmen einer Gegenüberstellung den vermeintlichen Kurier wiedererkennen.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Ein vermeintlicher Broker brachte die Frau, im Glauben daran in Kryptowährung zu investieren, dazu, zunächst 250 Euro zu überweisen. Es folgten weitere Anrufe. Dieses Mal forderten die Betrüger ein Investment von 20.000 Euro, welchem die Frau nachkam. Weitere 60.000 Euro sollte die Seniorin in Bar an einen Kurier übergeben.
Den Tätern gelang es durch geschicktes Einwirken, die Frau von der Seriosität und Sicherheit der angeblichen Investition zu überzeugen, sodass es auch trotz Warnungen durch Bankangestellte am 25.08.2026 zur Geldübergabe an einen vermeintlichen Kurier kam.
Am darauffolgenden Tag, kam es in Niedersachsen im Landkreis Harburg zu einem gleichgelagerten Fall. Auch hier sollte es zu einer Geldübergabe an einen Kurier kommen. Jedoch informierte der Geschädigte, ein 42-jähriger Deutscher, rechtzeitig die Polizei, wodurch der Kurier bei der Übergabe vorläufig festgenommen werde konnte. Bei dem angeblichen Kurier handelt es sich um einen 23-jährigen Ukrainer.
Durch die Auswertung des Mobiltelefons des Tatverdächtigen wurde der Kriminalpolizei in Greifswald der hiesige Fall erst bekannt.
Im Zuge der Zeugenvernehmung konnte die Geschädigte der Polizei die perfide Betrugsmasche erläutern und im Rahmen einer Gegenüberstellung den vermeintlichen Kurier wiedererkennen.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Mecklenburg-Vorpommern