Nach Pöbeleien und Flucht vor der Polizei in Kasseler Südstadt: Streife stellt E-Scooter von drei Jungen sicher
Kassel-Süd: Eine Gruppe von vier E-Scooter-Fahrern hat am gestrigen Donnerstagnachmittag in der Kasseler Südstadt erst Passanten bepöbelt und ist anschließend vor der Polizei geflüchtet.
Kassel (ots) - Drei Jungen aus Kassel im Alter von 12, 13 und 14 Jahren konnten von den Beamten gestoppt werden, eine weitere Person flüchtete. Da die von ihnen genutzten Elektroroller offenbar nicht nur technisch verändert waren, um eine höhere Geschwindigkeit zu erlauben, sondern auch weder für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, noch versichert waren, wurden sie sichergestellt.
Die Polizei ermittelt nun wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Fall verdeutlicht, dass die Nutzung technisch modifizierter Elektrokleinstfahrzeuge keine Bagatelle darstellt, sondern Straftatbestände erfüllen kann. Entsprechende Delikte können sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für deren Erziehungsberechtigte spürbare straf- und zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die auch die Zukunft beeinflussen können.
Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, waren sie gegen 17 Uhr auf das Gelände einer Schule am Brückner-Kühner-Platz gerufen worden. Dort sollte sich laut mehreren Anrufern eine Gruppe Kinder aufhalten, die mit offensichtlich nicht zugelassenen E-Scootern fahren und Passanten anpöbeln sollen. Als sich die Streife näherte, ergriffen vier Personen mit ihren Elektrorollern umgehend die Flucht und reagierten nicht auf die Anhaltesignale oder das Blaulicht und das Martinshorn des Streifenwagens. Schließlich trennte sich die Gruppe und fuhr in verschiedene Richtungen weiter. Der 12-Jährige prallte dabei gegen eine Gehwegkante und kam zu Fall. Während einer der Beamten sich daraufhin um den glücklicherweise nur leicht verletzten Jungen kümmerte, verfolgte dessen Kollege zwei weitere E-Scooter-Fahrer zu Fuß weiter über das Gelände eines Kleingartenvereins. Dank eines Zeugenhinweises fand der Polizist kurz darauf die beiden 13 und 14 Jahre alten Jungen, die sich im Bereich der Rembrandtstraße in einem Gebüsch versteckten. Alle drei wurden für die weiteren Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht. Dort stellte sich zudem heraus, dass der 14-Jährige seine Flucht vor der Polizei mit dem Handy gefilmt hatte. Die Jungen wurden schließlich an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Ermittlungen, auch hinsichtlich der geflüchteten Person, dauern an.
Die Polizei ermittelt nun wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Fall verdeutlicht, dass die Nutzung technisch modifizierter Elektrokleinstfahrzeuge keine Bagatelle darstellt, sondern Straftatbestände erfüllen kann. Entsprechende Delikte können sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für deren Erziehungsberechtigte spürbare straf- und zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die auch die Zukunft beeinflussen können.
Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, waren sie gegen 17 Uhr auf das Gelände einer Schule am Brückner-Kühner-Platz gerufen worden. Dort sollte sich laut mehreren Anrufern eine Gruppe Kinder aufhalten, die mit offensichtlich nicht zugelassenen E-Scootern fahren und Passanten anpöbeln sollen. Als sich die Streife näherte, ergriffen vier Personen mit ihren Elektrorollern umgehend die Flucht und reagierten nicht auf die Anhaltesignale oder das Blaulicht und das Martinshorn des Streifenwagens. Schließlich trennte sich die Gruppe und fuhr in verschiedene Richtungen weiter. Der 12-Jährige prallte dabei gegen eine Gehwegkante und kam zu Fall. Während einer der Beamten sich daraufhin um den glücklicherweise nur leicht verletzten Jungen kümmerte, verfolgte dessen Kollege zwei weitere E-Scooter-Fahrer zu Fuß weiter über das Gelände eines Kleingartenvereins. Dank eines Zeugenhinweises fand der Polizist kurz darauf die beiden 13 und 14 Jahre alten Jungen, die sich im Bereich der Rembrandtstraße in einem Gebüsch versteckten. Alle drei wurden für die weiteren Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht. Dort stellte sich zudem heraus, dass der 14-Jährige seine Flucht vor der Polizei mit dem Handy gefilmt hatte. Die Jungen wurden schließlich an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Ermittlungen, auch hinsichtlich der geflüchteten Person, dauern an.
Quelle: Hessen