Betrüger schockierten mit Nachricht über Krebserkrankung: Zeugen von Abholung in Kassel-Kirchditmold erbeten
Kassel-Kirchditmold: Opfer einer besonders miesen Betrugsmasche ist am gestrigen Dienstag eine Seniorin aus Kassel geworden.
Kassel (ots) - Unbekannte Täter hatten sich am Telefon als Ärzte aus dem Krankenhaus gemeldet und das Opfer mit der Nachricht über eine schwere Krebserkrankung der Tochter schockiert. So erbeuteten die Betrüger Goldschmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro, der am Nachmittag an einen von der Bande geschickten Abholer in Kassel-Kirchditmold übergeben wurde. Die Kripo sucht nun nach Zeugen, die diesen Täter gesehen haben und Hinweise geben können. Es soll sich um einen ca. 60 Jahre alten und etwa 1,70 Meter großen Mann mit kräftiger Statur und braunen Haaren gehandelt haben, der vermutlich ein kariertes Hemd mit Weste darüber trug und Deutsch ohne Akzent sprach.
Das Opfer hatte den Anruf gegen 14:30 Uhr auf ihrem Festnetzanschluss erhalten, bei dem sich eine Frau als Oberärztin eines Kasseler Krankenhauses ausgab und mitteilte, dass die Tochter der Seniorin mit einer sehr weit vorangeschrittenen Krebserkrankung in die Notaufnahme eingeliefert worden sei. Dann wurde das Gespräch an einen weiteren vermeintlichen Arzt übergeben, der eine garantierte Heilungschance durch ein spezielles Medikament aus der Schweiz versprach. Die Krankenkasse würde die Kosten im sechsstelligen Euro-Bereich zwar übernehmen, allerdings dauere dies mehrere Wochen, sodass die Tochter ohne eine vorläufige Kostenübernahme sterben würde, so der falsche Arzt. Aufgrund des hohen Drucks, den die beiden Täter am Telefon ausübten, stellte die unter Schock stehende Frau ihren gesamten Goldschmuck als vorläufige Zahlung für das Medikament in Aussicht. In dem Glauben, ihrer schwerkranken Tochter zu helfen, übergab sie gegen 15:30 Uhr im Wohngebiet zwischen der Christbuchenstraße und der Straße "Vor dem Forst" den in einen durchsichtigen Beutel gepackten Schmuck an den angeblich vom Krankenhaus geschickten Abholer. Dieser ging anschließend in Richtung Harleshausen davon. Später flog der Schwindel auf, nachdem das Opfer telefonischen Kontakt zu ihrer gesunden Tochter aufnehmen konnte.
Zeugenhinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatortbereich werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.
Das Opfer hatte den Anruf gegen 14:30 Uhr auf ihrem Festnetzanschluss erhalten, bei dem sich eine Frau als Oberärztin eines Kasseler Krankenhauses ausgab und mitteilte, dass die Tochter der Seniorin mit einer sehr weit vorangeschrittenen Krebserkrankung in die Notaufnahme eingeliefert worden sei. Dann wurde das Gespräch an einen weiteren vermeintlichen Arzt übergeben, der eine garantierte Heilungschance durch ein spezielles Medikament aus der Schweiz versprach. Die Krankenkasse würde die Kosten im sechsstelligen Euro-Bereich zwar übernehmen, allerdings dauere dies mehrere Wochen, sodass die Tochter ohne eine vorläufige Kostenübernahme sterben würde, so der falsche Arzt. Aufgrund des hohen Drucks, den die beiden Täter am Telefon ausübten, stellte die unter Schock stehende Frau ihren gesamten Goldschmuck als vorläufige Zahlung für das Medikament in Aussicht. In dem Glauben, ihrer schwerkranken Tochter zu helfen, übergab sie gegen 15:30 Uhr im Wohngebiet zwischen der Christbuchenstraße und der Straße "Vor dem Forst" den in einen durchsichtigen Beutel gepackten Schmuck an den angeblich vom Krankenhaus geschickten Abholer. Dieser ging anschließend in Richtung Harleshausen davon. Später flog der Schwindel auf, nachdem das Opfer telefonischen Kontakt zu ihrer gesunden Tochter aufnehmen konnte.
Zeugenhinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatortbereich werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.
Quelle: Hessen