260702 - 0838 Frankfurt - Harheim/ Sachsenhausen: Erneut Fälle von Trickbetrug durch "falsche Polizeibeamte"
(di) In gleich zwei Fällen schlugen Trickbetrüger in den vergangenen Tagen in Frankfurt zu und erbeuteten als sogenannte "falsche Polizeibeamte" Bargeld und Wertgegenstände von erheblichem Wert.
Frankfurt (ots) - Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche.
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 77-Jährige in Harheim zunächst über mehrere Tage hinweg Anrufe eines vermeintlichen Polizisten. Dieser täuschte vor, dass das Ersparte der Angerufenen auf der Bank nicht mehr sicher sei und von der Polizei überprüft werden müsse. Der Aufforderung, das Bargeld abzuheben und aus Sicherheitsgründen der Polizei zu übergeben, kam die 77-Jährige nach und übergab daraufhin an zwei Tagen einer unbekannten Person auf einem Parkplatz eines Supermarktes Bargeld im hohen fünfstelligen Bereich.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich gestern (01. Juli 2026) in Sachsenhausen. Einer 82-Jährigen gaukelten Anrufer, die sich ebenfalls als Polizisten ausgaben, vor, dass der Inhalt ihres Bankschließfaches gefährdet sei und dieser zur Sicherheit in polizeiliche Verwahrung genommen werden müsse. Daraufhin holte die Geschädigte Bargeld und Wertgegenstände aus dem Schließfach und übergab diese absprachegemäß einer unbekannten Person. Es entstand ein beträchtlicher Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei daher nochmals eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Schützen Sie sich und ihre Angehörigen vor Betrug und beachten Sie folgende Hinweise:
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die Amtsperson angibt angestellt zu sein. Suchen Sie die
Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese
durch die Telefonauskunft geben.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren persönlichen oder
finanziellen Verhältnissen preis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertsachen
bitten. Das machen nur Betrüger.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf und rufen Sie die 110 an.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Bleiben Sie stets wachsam und achten Sie auf verdächtige
Personen in der Nachbarschaft.
- Ziehen Sie Ihre Angehörigen bei Zweifeln hinzu
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 77-Jährige in Harheim zunächst über mehrere Tage hinweg Anrufe eines vermeintlichen Polizisten. Dieser täuschte vor, dass das Ersparte der Angerufenen auf der Bank nicht mehr sicher sei und von der Polizei überprüft werden müsse. Der Aufforderung, das Bargeld abzuheben und aus Sicherheitsgründen der Polizei zu übergeben, kam die 77-Jährige nach und übergab daraufhin an zwei Tagen einer unbekannten Person auf einem Parkplatz eines Supermarktes Bargeld im hohen fünfstelligen Bereich.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich gestern (01. Juli 2026) in Sachsenhausen. Einer 82-Jährigen gaukelten Anrufer, die sich ebenfalls als Polizisten ausgaben, vor, dass der Inhalt ihres Bankschließfaches gefährdet sei und dieser zur Sicherheit in polizeiliche Verwahrung genommen werden müsse. Daraufhin holte die Geschädigte Bargeld und Wertgegenstände aus dem Schließfach und übergab diese absprachegemäß einer unbekannten Person. Es entstand ein beträchtlicher Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei daher nochmals eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Schützen Sie sich und ihre Angehörigen vor Betrug und beachten Sie folgende Hinweise:
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die Amtsperson angibt angestellt zu sein. Suchen Sie die
Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese
durch die Telefonauskunft geben.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren persönlichen oder
finanziellen Verhältnissen preis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertsachen
bitten. Das machen nur Betrüger.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf und rufen Sie die 110 an.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Bleiben Sie stets wachsam und achten Sie auf verdächtige
Personen in der Nachbarschaft.
- Ziehen Sie Ihre Angehörigen bei Zweifeln hinzu
Quelle: Hessen