261009-2. Vollstreckung von Durchsuchungs- und Arrestbeschlüssen sowie Haftbefehlen nach banden- und gewerbsmäßigem Betrug und Verdacht der Geldwäsche
Zeit: 07.10.2026, ab 06:00 Uhr Ort: Hamburg und Schleswig-Holstein Mittwochmorgen haben Beamtinnen und Beamte des für Wirtschaftskriminalität zuständigen Landeskriminalamtes (LKA 51) mit Unterstützung von Polizeikräften Schleswig-Holsteins und der Bundespolizei diverse Durchsuchungs- und Arrestbeschlüsse und drei Haftbefehle vollstreckt.
Hamburg (ots) - Vorausgegangen waren monatelange Ermittlungen wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen hatten sieben Personen im Alter von 32 bis 64 Jahren ein Finanzunternehmen gegründet und arbeitsteilig über soziale Medien tatsächlich nicht existierende Kapitalanlageprodukte mit einem hohen Gewinnversprechen in betrügerischer Absicht vertrieben.
Die Beschuldigten haben offenbar mindestens 2.700 Geschädigte dazu bewegt, rund 50 Millionen Euro sowie 3,4 Millionen in einer Kryptowährung zu investieren.
Die Betreiber der Firma zahlten vermeintliche Gewinne an Geschädigte aus, um mutmaßlich den Anschein eines erfolgreichen Kapitalanlagegeschäfts aufrechtzuerhalten. Ein Teil der eingezahlten Gelder soll jedoch für private Belange verwendet worden sein.
Bereits im April dieses Jahres warnte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vor Angeboten der Gesellschaft und sperrte ein entsprechendes Geschäftskonto (siehe: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_04_09_free_market_24-7-vitadomus_projekte_kg.html)-.
Dennoch führten die mutmaßlichen Betrüger ihre Geschäfte über eine weitere, neu gegründete Kapitalanlagegesellschaft fort.
Da in diesem Zusammenhang auch Geldmittel über die Bankkonten der Privatpersonen weitergeleitet und hierdurch gewaschen worden sein sollen, leiteten die Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten der Fachabteilung für Finanzermittlungen (LKA 66) Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein.
Aufgrund der Ermittlungserkenntnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht insgesamt 16 Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg (7x) und Schleswig-Holstein (9x) für die Wohnungen und Geschäftsadressen aller Tatverdächtigen, Arrestbeschlüsse (9x) in insgesamt achtstelliger Höhe sowie jeweils einen Haftbefehl für einen 63- und 54-jährigen Verdächtigen und eine 64-jährige Verdächtige.
Mittwochmorgen vollstreckten die Ermittlerinnen und Ermittler der Landeskriminalämter gemeinsam mit Einsatzkräften der Zielfahndung (LKA 23) und mit Unterstützung der Polizei Schleswig-Holstein, der Bundespolizei, der Bafin und der Bundesbank die Haftbefehle und Durchsuchungs- und Arrestbeschlüsse.
Hierbei pfändeten sie unter anderem hochwertige Fahrzeuge (u.a. drei Mercedes-Benz und einen Audi), hochwertige Uhren sowie Bargeld. Insgesamt kam es in den Objekten zur Pfändung von Werten in Gesamthöhe von rund 500.000 Euro. Zudem wurden Kontovermögen und Kryptowährungen in noch unbekannter Höhe sowie drei Immobilien gepfändet.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft dauern an.
Wen.
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Rückfragen der Medien bitte an:
Polizei Hamburg
Laura Wentzien
Telefon: 040 4286-56213
E-Mail: [email protected]
www.polizei.hamburg
Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Nach den derzeitigen Erkenntnissen hatten sieben Personen im Alter von 32 bis 64 Jahren ein Finanzunternehmen gegründet und arbeitsteilig über soziale Medien tatsächlich nicht existierende Kapitalanlageprodukte mit einem hohen Gewinnversprechen in betrügerischer Absicht vertrieben.
Die Beschuldigten haben offenbar mindestens 2.700 Geschädigte dazu bewegt, rund 50 Millionen Euro sowie 3,4 Millionen in einer Kryptowährung zu investieren.
Die Betreiber der Firma zahlten vermeintliche Gewinne an Geschädigte aus, um mutmaßlich den Anschein eines erfolgreichen Kapitalanlagegeschäfts aufrechtzuerhalten. Ein Teil der eingezahlten Gelder soll jedoch für private Belange verwendet worden sein.
Bereits im April dieses Jahres warnte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vor Angeboten der Gesellschaft und sperrte ein entsprechendes Geschäftskonto (siehe: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_04_09_free_market_24-7-vitadomus_projekte_kg.html)-.
Dennoch führten die mutmaßlichen Betrüger ihre Geschäfte über eine weitere, neu gegründete Kapitalanlagegesellschaft fort.
Da in diesem Zusammenhang auch Geldmittel über die Bankkonten der Privatpersonen weitergeleitet und hierdurch gewaschen worden sein sollen, leiteten die Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten der Fachabteilung für Finanzermittlungen (LKA 66) Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein.
Aufgrund der Ermittlungserkenntnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht insgesamt 16 Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg (7x) und Schleswig-Holstein (9x) für die Wohnungen und Geschäftsadressen aller Tatverdächtigen, Arrestbeschlüsse (9x) in insgesamt achtstelliger Höhe sowie jeweils einen Haftbefehl für einen 63- und 54-jährigen Verdächtigen und eine 64-jährige Verdächtige.
Mittwochmorgen vollstreckten die Ermittlerinnen und Ermittler der Landeskriminalämter gemeinsam mit Einsatzkräften der Zielfahndung (LKA 23) und mit Unterstützung der Polizei Schleswig-Holstein, der Bundespolizei, der Bafin und der Bundesbank die Haftbefehle und Durchsuchungs- und Arrestbeschlüsse.
Hierbei pfändeten sie unter anderem hochwertige Fahrzeuge (u.a. drei Mercedes-Benz und einen Audi), hochwertige Uhren sowie Bargeld. Insgesamt kam es in den Objekten zur Pfändung von Werten in Gesamthöhe von rund 500.000 Euro. Zudem wurden Kontovermögen und Kryptowährungen in noch unbekannter Höhe sowie drei Immobilien gepfändet.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft dauern an.
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Quelle: Hamburg