Bundespolizei am Hamburg Airport: Festnahme - Betrug kostet über 1.500 Euro, Freund hilft aus
Am Mittwoch, 27. August wollte ein 42-jähriger deutscher Staatsangehöriger von Hamburg nach Istanbul fliegen.
Hamburg (ots) - Er stellte sich gegen 9:00 Uhr zur grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle an und wurde durch Kräfte der Bundespolizei überprüft. Die Fahndungsabfrage ergab, dass der Reisende seit dem 12. August 2026 per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel gesucht wird. Tatvorwurf: Betrug. Es war eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu jeweils 30 Euro zu zahlen. Hinzu kamen Verfahrenskosten in Höhe von 88 Euro. Zudem war noch ein Einziehungsbetrag in Höhe von 515 zu entrichten. Der Mann war selbst nicht in der Lage, die Geldstrafe in vollem Umfang zu zahlen und rief in seiner Not einen Freund an. Dieser schickte per Sofortüberweisung ca. 1.300 Euro an den Festgenommenen, sodass das Geld am Airport abgehoben werden konnte. Nach Zahlung der geforderten 1.503 Euro konnte der Festgenommene nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Richtung Istanbul ausreisen.
Quelle: Hamburg