Kellerbrand in Mehrfamilienhaus in Bremerhaven-Lehe mit mehreren Verletzten
© Zwei Feuerwehrkräfte bringen gerettete Hunde aus dem Gebäude. Alle Tiere konnten unverletzt ihren Besitzern übergeben werden.
Zwei Feuerwehrkräfte bringen gerettete Hunde aus dem Gebäude. Alle Tiere konnten unverletzt ihren Besitzern übergeben werden.
Am heutigen Abend wurde die Feuerwehr Bremerhaven gegen 18:00 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Auguststraße im Stadtteil Lehe alarmiert.
Bremerhaven (ots) - Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen Dachstuhlbrand, sondern um einen ausgedehnten Kellerbrand in einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss handelte. Der Brandrauch hatte sich bereits über den Treppenraum bis in das Dachgeschoss ausgebreitet und trat dort sichtbar über Dachfenster aus.
Aufgrund der Lage wurden umgehend alle Bewohner aus dem Gebäude evakuiert. Sechs Personen hatten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig durch den stark verrauchten Treppenraum ins Freie gerettet und erlitten dabei Rauchgasvergiftungen. Die Betroffenen, darunter auch Kinder, wurden vor Ort rettungsdienstlich erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Bremerhavener Kliniken transportiert.
Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurde das Alarmstichwort durch die Feuerwehr erhöht, sodass zusätzliche Einsatzkräfte, Rettungsmittel sowie Notärzte nachalarmiert wurden.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch Trupps unter Atemschutz im Kellerbereich. Parallel dazu wurden sämtliche Wohnungen durch Einsatzkräfte kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden.
Die Entrauchung des Gebäudes gestaltete sich aufgrund der baulichen Gegebenheiten als schwierig. Der Treppenraum, mehrere Wohnungen sowie der gesamte Kellerbereich wurden durch Rauch und Ruß erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Eine Rückkehr der Bewohner in ihre Wohnungen war nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen nicht möglich. Für die Unterbringung wurden alternative Lösungen organisiert.
Die Feuerwehr rettete im weiteren Einsatzverlauf auch mehrere Haustiere aus dem Gebäude. Diese konnten unverletzt an ihre Besitzer übergeben werden.
Aufgrund der starken Wärmeentwicklung im Keller wurde die Energieversorgung des Gebäudes zunächst durch die Feuerwehr abgeschaltet und anschließend durch den zuständigen Energieversorger vollständig getrennt.
Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Lehe alarmiert. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes Bremerhaven sowie unterstützende Kräfte aus dem Landkreis Cuxhaven, vom Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern im Einsatz. Mehrere Notärzte, darunter auch ein leitender Notarzt, waren ebenfalls vor Ort.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Aufgrund der Lage wurden umgehend alle Bewohner aus dem Gebäude evakuiert. Sechs Personen hatten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig durch den stark verrauchten Treppenraum ins Freie gerettet und erlitten dabei Rauchgasvergiftungen. Die Betroffenen, darunter auch Kinder, wurden vor Ort rettungsdienstlich erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Bremerhavener Kliniken transportiert.
Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurde das Alarmstichwort durch die Feuerwehr erhöht, sodass zusätzliche Einsatzkräfte, Rettungsmittel sowie Notärzte nachalarmiert wurden.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch Trupps unter Atemschutz im Kellerbereich. Parallel dazu wurden sämtliche Wohnungen durch Einsatzkräfte kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden.
Die Entrauchung des Gebäudes gestaltete sich aufgrund der baulichen Gegebenheiten als schwierig. Der Treppenraum, mehrere Wohnungen sowie der gesamte Kellerbereich wurden durch Rauch und Ruß erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Eine Rückkehr der Bewohner in ihre Wohnungen war nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen nicht möglich. Für die Unterbringung wurden alternative Lösungen organisiert.
Die Feuerwehr rettete im weiteren Einsatzverlauf auch mehrere Haustiere aus dem Gebäude. Diese konnten unverletzt an ihre Besitzer übergeben werden.
Aufgrund der starken Wärmeentwicklung im Keller wurde die Energieversorgung des Gebäudes zunächst durch die Feuerwehr abgeschaltet und anschließend durch den zuständigen Energieversorger vollständig getrennt.
Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Lehe alarmiert. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes Bremerhaven sowie unterstützende Kräfte aus dem Landkreis Cuxhaven, vom Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern im Einsatz. Mehrere Notärzte, darunter auch ein leitender Notarzt, waren ebenfalls vor Ort.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Quelle: Bremen