Polizeipräsidium Ludwigsburg: Anrufstraftaten in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg - Frau aus Rutesheim übergibt Bargeld und Münzen
Am Dienstag (21.07.2026) etwa zwischen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr erhielten einige Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg Anrufe von Betrügerinnen und Betrügern, die versuchten Bargeld zu erbeuten.
Ludwigsburg (ots) - Bislang wurde dem Polizeipräsidium Ludwigsburg mitgeteilt, dass Anrufe in Gerlingen, Sachsenheim, Marbach am Neckar, Böblingen, Renningen, Leonberg und Rutesheim eingingen.
Die Anrufenden gaben sich entweder als Ärztinnen und Ärzte verschiedener Krankenhäuser aus und gaben vor, dass bei nahen Verwandten Krebs diagnostiziert worden sei. Zur Behandlung seien nun kostspielige Medikament aus der Schweiz notwendig. Oder aber die Angerufenen täuschten vor, dass es zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen sei, der nun dazu führen würde, dass eine verwandte Person in Haft kommen würde. Dies könne nur durch die Zahlung einer Kaution abgewendet werden.
Nahezu alle Angerufenen erkannten die Betrugsabsichten und legten selbst auf bzw. konfrontierten die Anrufenden mit ihrem Verdacht, worauf diese das Gespräch beendeten.
Eine betagte Frau aus Rutesheim jedoch ging davon aus, dass sie ihrer Schwiegertochter helfen würde und diese so die notwendige Krebsbehandlung erhalten würde. Sie übergab einer Abholerin Bargeld und Münzen in vierstelligem Wert.
Ein weiterer Fall wurde vermutlich durch das Eingreifen eines echten Bankmitarbeiters aus Leonberg vereitelt, der stutzig wurde, als eine Seniorin Schmuck aus ihrem Schließfach holen wollte, da ihre Tochter in einen Unfall verwickelt worden sei. Der Mann alarmierte die Polizei, die sofort verschiedene Maßnahmen in Gang setzte. Zu einer Übergabe des Schmucks kam es in der Folge nicht.
Die Ermittlungen dauern derzeit an.
Die Anrufenden gaben sich entweder als Ärztinnen und Ärzte verschiedener Krankenhäuser aus und gaben vor, dass bei nahen Verwandten Krebs diagnostiziert worden sei. Zur Behandlung seien nun kostspielige Medikament aus der Schweiz notwendig. Oder aber die Angerufenen täuschten vor, dass es zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen sei, der nun dazu führen würde, dass eine verwandte Person in Haft kommen würde. Dies könne nur durch die Zahlung einer Kaution abgewendet werden.
Nahezu alle Angerufenen erkannten die Betrugsabsichten und legten selbst auf bzw. konfrontierten die Anrufenden mit ihrem Verdacht, worauf diese das Gespräch beendeten.
Eine betagte Frau aus Rutesheim jedoch ging davon aus, dass sie ihrer Schwiegertochter helfen würde und diese so die notwendige Krebsbehandlung erhalten würde. Sie übergab einer Abholerin Bargeld und Münzen in vierstelligem Wert.
Ein weiterer Fall wurde vermutlich durch das Eingreifen eines echten Bankmitarbeiters aus Leonberg vereitelt, der stutzig wurde, als eine Seniorin Schmuck aus ihrem Schließfach holen wollte, da ihre Tochter in einen Unfall verwickelt worden sei. Der Mann alarmierte die Polizei, die sofort verschiedene Maßnahmen in Gang setzte. Zu einer Übergabe des Schmucks kam es in der Folge nicht.
Die Ermittlungen dauern derzeit an.
Quelle: Baden-Württemberg