Zugbegleiter bedroht - Reisende erleidet Panikattacke
Am Donnerstagabend (27.08.2026) beging ein 35-Jähriger in einem Regionalzug am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt gleich mehrere Straftaten.
Stuttgart (ots) - Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen führte ein 26-jähriger Zugbegleiter gegen 20:00 Uhr auf der Fahrt vom Hauptbahnhof Stuttgart in Richtung Reutlingen Fahrscheinkontrollen durch. Kurz vor dem Halt des Zuges am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt soll der deutsche Staatsangehörige auch den Verdächtigen nach dessen Fahrschein gefragt haben. Hierbei wurde offenbar festgestellt, dass der 35-Jährige nicht im Besitz eines Fahrscheins war. Auch soll er sich wohl geweigert haben, sich gegenüber dem Zugbegleiter auszuweisen. Anschließend soll der griechische Staatsangehörige den Zugbegleiter zudem mehrfach bedroht und beleidigt haben. Im weiteren Verlauf versuchten wohl mehrere im Zug befindliche Reisende den Zugbegleiter zu unterstützen, woraufhin der Verdächtige auch sie bedroht und beleidigt haben soll. Mutmaßlich aufgrund des lautstarken und aggressiven Auftretens des 35-Jährigen erlitt eine unbeteiligte 41-jährige deutsche Staatsangehörige eine Panikattacke. Sie musste im weiteren Verlauf durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.
Durch die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei wurde der Verdächtige am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt angetroffen. Da sich der Mann auch gegenüber den Beamten aggressiv zeigte, musste er gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden.
Ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung, wurde eingeleitet.
Durch die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei wurde der Verdächtige am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt angetroffen. Da sich der Mann auch gegenüber den Beamten aggressiv zeigte, musste er gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden.
Ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung, wurde eingeleitet.
Quelle: Baden-Württemberg