Kontrollzwang - Der Betroffene traut seiner Erinnerung nicht mehr. Und muss zum Beispiel wieder und wieder kontrollieren, ob er die Tür abgeschlossen hat.
Waschzwang - Nach einem einschneidenden Ereignis hat der Betroffene das Bedürfnis sich "rein zu waschen". Das geht meist soweit, dass sich die Haut beginnt aufzulösen.
Symmetrie-Zwang - Wer an diesem Zwang leidet, gruppiert Objekte immer in einer bestimmten Reihenfolge und Anzahl. Hierbei hat jeder Betroffene sein eigenes festgelegtes Ritual.
Putzzwang - Meist gehen die Betroffenen, die unter diesem Zwang leiden, kaum noch aus dem Haus. Denn hinter der peniblen Reinlichkeit steht meist die Angst vor Bakterien, Keimen und Krankheiten.
Zählzwang - Hierbei hat der Batroffene sich ein bestimmtes Zahlenmuster ausgedacht, das immer wiederholt werden muss. Jede Handlung wird durch eine Zahl bestimmt. Auch Promis leiden unter solchen Zwängen: Fussballer David Beckham muss zum Beispiel immer eine bestimmte Anzahl Getränkedosen im Kühlschrank haben.
Sammelzwang - Die penible Anordnung von bestimmten Gegenständen bestimmt das Leben eines Zwangsgestörten. Immer wieder wird die Anzahl und Reihenfolge genauestens festgehalten und kontrolliert.
Berührungszwang - Immer wieder müssen unterschiedliche Gegenstände berührt oder angetippt werden, um ein vermeidliches Unglück zu verhindern. Auch wenn der Betroffene weiß, dass dies rational keinen Sinn ergibt.
Ordnungszwang - Unordnung macht die Betroffenen nervös. Das kann sogar soweit führen, dass Teppichfransen in Reih und Glied geordnet werden, oder bestimmte Gegenstände im Haushalt gar nicht mehr benutzt werden können, weil sie sonst nicht an ihrem gewohnten Platz stehen.
Wiederholungszwang - Selbst Leonardo Di Caprio litt unter diesem Zwang. So musste er immer wieder durch ein und dieselbe Tür gehen, oder Schubladen eine bestimmte Zeit lang auf und zu machen.
Kontaminationszwang - Auch Immobilien-Tycoon Donald Trump leidet unter diesem Zwang und weigert sich deswegen die untersten Knöpfe eines Fahrstuhls zu betätigen.