So kaufst Du günstig Arbeitsspeicher
RAM-Preise steigen: So kaufst Du günstig Arbeitsspeicher
RAM wird teurer und teurer, denn KI-Unternehmen verlangen nach immer mehr Arbeitsspeicher. Mithilfe dieser Tricks kommst Du dennoch an günstigen RAM.
KI-Unternehmen und Rechenzentren sind derzeit unersättlich, was Arbeitsspeicher anbelangt. Die RAM-Preise steigen und das nicht zu knapp. Dementsprechend bleibt wenig für den Normalverbraucher übrig. Vor allem all jene, die sich derzeit einen neuen PC besorgen oder ihren alten Rechner aufrüsten wollen, raufen sich die Haare bei den zunehmend steigenden Preisen. Allerdings hast Du einige Möglichkeiten, dennoch an vergleichsweise günstigen Arbeitsspeicher zu kommen.
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Hardware-Bundles mit Arbeitsspeicher
In erster Linie steigen die Preise für einzelne RAM-Kits. Die KI-Unternehmen haben allerdings weniger Interesse an anderer Hardware, die vor allem für Privatnutzer interessant ist. So haben Kunden herausgefunden, dass Bundles aus RAM, CPU und Mainboard wesentlich günstiger sein können als beim Einzelkauf der Komponenten. Jedoch musst Du dabei auf Angebote warten und schnell zuschlagen. Bundles sind jedenfalls eine Möglichkeit, an günstigen RAM zu kommen.
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Fertig-PCs statt Hardware-Einzelkauf
Schwierig wird es derzeit vor allem für Käufer, die ihren PC selbst zusammenbasteln wollen. Dafür müssen sie ihre Komponenten einzeln kaufen und dabei hohe RAM-Preise in Kauf nehmen. Bei Fertig-PCs sieht das anders aus. Hier sind die vorgefertigten Rechner mitsamt der dazugehörigen Hardware vergleichsweise günstig.
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Es kommt auf den PC und aktuelle Angebote an, doch am Ende kannst Du hier günstiger wegkommen. So etwa können zwei 16GB-DDR5-RAM-Module wie im Crucial Pro DDR5 RAM 32GB Kit (2x16GB) 6000MHz CL36 auf Amazon 400 Euro kosten. Ein Mini-PC wie der Acemagic M1 verfügt jedoch ebenfalls über 32 GB DDR5-RAM und kostet als Gesamtpaket lediglich 600 Euro. Darin sind auch andere Komponenten wie Motherboard, CPU und SSD-Festplatte enthalten.
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Solltest Du nach einem Fertig-PC schauen, dann überprüfe, ob es sich um einen Rechner handelt, der auch Deinen Anforderungen entspricht. PCs für Gaming, Streaming, als Server oder simple Büro-Rechner werden häufig als auch solche beworben.
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DDR4-RAM anstatt DDR5-RAM
DDR4-RAM wird von den KI-Unternehmen nicht so stark nachgefragt wie DDR5-RAM. Die Rechenzentren setzen auf maximale Leistung, weswegen die nicht so leistungsstarken DDR4-Arbeitsspeicher für weniger Geld zu haben sind. Teilweise kannst Du hier bis zu 150 Euro sparen. Zurzeit gibt es auf Amazon den 32 GB CORSAIR Vengeance DDR4 3200MHz für 220 Euro. Mit etwas mehr Leistung kostet dagegen der 32 GB CORSAIR Vengeance DDR5 6000MHz bereits 550 Euro.
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In der Tat handelt es sich oftmals nur um „etwas mehr Leistung“, wenn es um Streaming, Gaming oder andere Anwendungen geht. DDR4-RAM in Kombination mit einem Ryzen 5800X3D oder einem Core i7-14700K reicht im Jahr 2026 zumeist absolut aus. Die Geschwindigkeit von 3.2000 MHz erlaubt es Dir, aktuelle Games in ansprechender Grafik ohne großartige Einbußen zu spielen. Die zusätzlichen 1.800 MHz des DDR5-RAM bringen da zumeist nur einen unwesentlichen Qualitätsgewinn, der bei privaten Anwendungen kaum auffallen dürfte. Da Du für DDR4-RAM auch ältere Hardware-Komponenten benötigst, sparst Du zumeist extra.
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Gebrauchten RAM kaufen
Arbeitsspeicher ist auf dem Gebrauchtmarkt günstig, wenn Du nach guten Angeboten Ausschau hältst. Im Vergleich zu anderen Komponenten kostet RAM auf dem Gebrauchtmarkt wenig. Dabei solltest Du nicht nur nach einzelnen RAM-Modulen suchen, sondern auch nach günstigen Desktop-PCs und Laptops, um diese auszuschlachten.
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Wenn der Geldbeutel nicht ausreicht: Warten
Preise steigen nicht unendlich. Auch bei den RAM-Preisen wird irgendwann eine Abkühlung einsetzen. Wenn ein Upgrade derzeit nicht absolut notwendig ist, dann kann sich das Abwarten lohnen. Die Vergangenheit zeigt, dass Hardware-Preise wieder sinken. In den Jahren 2023 und 2024 etwa ließ eine GPU-Knappheit die Preise für Grafikkarten in die Höhe schnellen. Mittlerweile haben sich die Preise für Grafikkarten jedoch wieder normalisiert.