In der Porsche-Historie hat sich nicht nur der 911 einen Namen gemacht. Der 550 Spyder war Porsches erster echter Rennwagen – und sofort eine Sensation.
In der Porsche-Historie hat sich nicht nur der 911 einen Namen gemacht. Der 550 Spyder war Porsches erster echter Rennwagen – und sofort eine Sensation.
Den Aufzeichnungen zufolge wurde das hier vorgestellte Modell am 29. April 1955 fertiggestellt.
Die Chassisnummer lautet 0038.
Im Rahmen einer Restaurierung in den 1980er-Jahren wurde der Wagen von Weiß in Silber umlackiert.
Die Technik wurde von Porsche überholt und die Karosserie ging zum Spezialisten Wendler.
Sein erster Besitzer, Fernando Mascarenhas, nahm mit dem Porsche an unterschiedlichen europäischen Rennen teil.
Die größten Erfolge waren Podiumsplatzierungen in Barajas und Monsanto 1955.
Drei Jahre später verkaufte Mascarenhas den Spyder an Cypriano Flores, der an weiteren nationalen Rennen teilnahm. Nach dem Tod des Vaters übernahm Sohn Caesar Flores den Sportwagen.
Der kleine Spyder wurde schnell als "Giant Killer" bekannt, weil er auf kurvigen Strecken selbst großvolumige Sportwagen demütigte.
Innerhalb der Restaurierung bezogen die Sattler die eigentlich roten Sitze mit schwarzem Leder.
Der kürzlich verstorbene Herbert Linge führte in den 1950er-Jahren Buch über jeden einzelnen Porsche 550.
Daher kann nachgewiesen werden, dass auch Schottwand, Armaturenbrett, hintere Motorhaube und der Boden Originalteile sind.
Bis heute behielt der Spyder seinen originalen Motor und das originale Getriebe.
Der 110 PS-Doppelnockenwellenmotor vom Typ 547/1 soll angeblich seit 2010 nicht mehr gelaufen sein. Vor dem nächsten Start ist deshalb ein Komplettservice fällig.