RM Sotheby's versteigert am 27. Februar 2026 in Miami einen Isdera Imperator 108i.
RM Sotheby's versteigert am 27. Februar 2026 in Miami einen Isdera Imperator 108i.
Den Hersteller kennen nur wenige, der Name steht für das 1982 in Leonberg bei Stuttgart von Eberhard Schulz gegründete "Ingenieurbüro für Styling, DEsign und RAcing". Schulz, der sich nach einem abgebrochenen Maschinenbau-Studium mit einem selbst gebauten Sportwagen bei Porsche vorgestellt hatte und einen Job bekam, wechselte anschließend zu Rainer Buchmann. Für dessen Firma "bb" konstruierte er den CW 311.
Aus diesem CW311 entwickelte Schulz den Spyder 033i/036i und den Imperator 108i. Davon baute Schulz in unterschiedlichen Versionen 30 Exemplare.
Die Flügeltüren erinnern an den Mercedes-Benz 300 SL.
Der Mittelmotor-Flachmann ist wie ein Keil gestaltet und sehr kompakt. knapp 1,14 Meter hoch und 4,22 Meter lang.
Die Rückleuchten gab es so auch an S-Klasse, SL und Reisebussen von Mercedes.
Eine Klappe deckt die Scheinwerfer ab.
"Powered by Mercedes V8" steht in der Seitenscheibe.
Historisches Zitat: seitlicher Mercedes-Benz-Schriftzug wie beim 300 SL Gullwing und Sidepipes wie beim 300 SLR von 1954.
Das sachliche Cockpit ist mit schwarzem Leder ausgestattet, für Instrumente und Schalter nutzte Schulz Teile seines ehemaligen Arbeitgebers Porsche.
Das Firmenlogo, ein Greif, findet sich auf beiden Kopfstützen wieder.
Während Mercedes den V8 im SL serienmäßig mit einem Automatikgetriebe kombinierte, baute Isdera ein 5-Gang-Schaltgetriebe von ZF ein
Nur 2.218 Kilometer zeigt der Zähler im Tacho dieses Isdera Imperator 108i.
Anzeigen für Öldruck und -temperatur im mit Isdera-Logo versehenen Porsche-Instrument.
Die Plakette nennt die Isdera GmbH als Hersteller, die Fahrgestellnummer und die zulässigen Gewichte. Die Werte zeigen, dass der V8 mit dem Imperator relativ leichtes Spiel hat.
Auf 650.000 bis 850.000 US-Dollar, umgerechnet 550.000 bis 700.000 Euro, schätzt das Auktionshaus den Wert des Isdera Imperator 108i.