Carnes M1stang: Was aussieht wie ein klassischer Mustang, ist in Wahrheit ein kleiner japanischer Roadster.
Carnes M1stang: Was aussieht wie ein klassischer Mustang, ist in Wahrheit ein kleiner japanischer Roadster.
Der amerikanische Karosseriebauer und Mustang-Enthusiast Bill Carnes bemerkte, dass MX-5 und Ur-Mustang in ihren Proportionen erstaunlich gut zueinander passen.
Gut genug jedenfalls, um Mustang-Blechteile auf MX-5-Basis stimmig wirken zu lassen. Und so erdachte Carnes den M1stang, der 2007 aufgelegt wurde.
Carnes entfernte die MX-5-Karosserie vom Chassis und kürzte die Mustang-Kotflügel samt -Türen an Stellen, an denen die Änderungen kaum auffallen.
Die Proportionen erscheinen erstaunlich stimmig, zumal auch die Details und Anbauteile eine fast perfekte Illusion erzeugen.
Seien es die Leuchten vorn und hinten, ...
... die Chrom-Akzente, die Mustang-Logos und Ford-Schriftzüge ...
... oder die Ziffernfolge "289" auf den vorderen Kotflügeln, was für den Mustang-Hubraum in Cubic-Inch steht.
Lediglich der lange Überhang am Heck deutet darauf hin, dass hier kein originaler Mustang vorfährt.
Dieses M1stang-Exemplar begann sein Leben als Mazda Miata (so heißt der MX-5 in den USA) des Modelljahres 2001.
Unter dem Blech bleibt es bei der MX-5-Technik. Unter der Fiberglas-Motorhaube arbeitet also ein 1,8-Liter-Vierzylindermotor ...
... mit nach US-Spezifikation 144 PS und maximal 157 Newtonmetern, ...
... in diesem Fall gekoppelt an eine Viergang-Automatik.
Dieser Carnes M1stang rollt auf 15-Zoll-Fittipaldi-Felgen mit 195/50er-Reifen.
Ein schwarzes Stoffverdeck mit Glasheckscheibe schützt vor schlechtem Wetter.
Auch innen setzt der M1stang auf eine Mischung aus Bekanntem und Passendem: rot-schwarze Schalensitze und passende Türverkleidungen treffen auf verchromte Überrollbügel.
Das Lenkrad mit dem Ford-Mustang-Emblem ist einer der wenigen Stilbrüche.
Laut Anzeige hatte der Carnes M1stang drei Halter und war in Delaware, Pennsylvania und New York zugelassen; der Tachostand beträgt 54.400 Meilen.