RM Sotheby’s hat am 5. Dezember 2025 in Abu Dhabi Alain Prosts ehemaligen Ferrari F40 versteigert.
RM Sotheby’s hat am 5. Dezember 2025 in Abu Dhabi Alain Prosts ehemaligen Ferrari F40 versteigert.
Der Schätzpreis von umgerechnet 2,75 bis 3,2 Millionen Euro wurde übertroffen; der Verkaufspreis lag bei umgerechnet 3,3 Millionen Euro und damit 11 Prozent oberhalb des mittleren Estimates.
Das hier angebotene Fahrzeug, Chassis 83249, wurde im November 1989 für den Schweizer Markt gefertigt.
Prost bestätigte später, dass er den Wagen entgegennahm, ihn jedoch nie nutzte und sehr schnell weiterverkaufte.
Der nächste Besitzer, Graham de Zille, ebenfalls Ferrari-Enthusiast und später in der Ferrari-Challenge aktiv, erwarb den Wagen Anfang der 1990er-Jahre über Graypaul Ferrari.
Vor der Übergabe signierte Prost sogar das Dach des F40. Die Unterschrift wurde anschließend unter Klarlack konserviert – und ist bis heute sichtbar.
2016 erhielt Chassis 83249 das begehrte Ferrari Classiche Zertifikat, das Matching Numbers für Chassis, Motor, Getriebe und Karosserie bestätigt.
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums lud Ferrari den Wagen zur Festveranstaltung nach Fiorano ein, wo er im Concours den zweiten Platz seiner Klasse belegte.
Der F40 wird mit umfangreicher Dokumentation angeboten, darunter Bordbuch, ein Ersatz-Serviceheft, ein Werkzeugsatz, der originale Frontspoiler, ein Schedoni-Koffer sowie die Motor Sport-Ausgabe von 1997 und die Trophäe für den zweiten Platz in Fiorano.
Journalist Andrew Frankel fasste den F40 einst mit Blick auf Enzo Ferrari prägnant zusammen: "Enzo Ferrari pflegte immer zu sagen, dass der beste Ferrari derjenige sei, den er noch nicht gebaut habe. Daher ist es nur passend, dass unter all den wunderbaren Straßenfahrzeugen, die er gebaut hat, keines besser ist als der F40. Es war das letzte, das er gesehen hat."
Typisch F40: Die gerippte Scheibe über dem Mittelmotor und der gewaltige Heckflügel. Die Silhouette des Supercars kennt jedes Kind, das sich ein bisschen für Autos interessiert.
Der V8-Biturbo mit den beiden gewaltigen Behr-Ladeluftkühlern leistet 478 PS. Wer meint, das sei wenig für ein Supercar, kennt Leergewicht (Werksangabe: 1.254 kg) und Leistungscharakteristik (brutal) nicht.
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