18 dieser Batteriewechsel-Stationen hat Nio in China bereits in Betrieb genommen. Genutzt werden sie aktuell ausschließlich von Besitzern des ersten Nio-Modells, dem ES8.
Technisch funktioniert der Akkuwechsel inzwischen relativ problemlos, dennoch sind die Akkutausch-Boxen aktuell noch mit Nio-Personal besetzt, das die Fahrzeuge zum Batterietausch in die Wechselstation rein- und wieder rausfährt. Der ES8 könnte das auch autonom, die Funktion ist aber noch nicht abgenommen und freigegeben.
... tariert ihn perfekt aus. Die exakte Positionierung ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass der Akkutausch-Roboter den über 500 Kilo schweren Akku sicher aus dem Fahrzeug heraus und dann auch wieder hinein bekommt.
... 90 Grad. Nur so kann er unterm Auto rausgefahren und in der Wechselbox verstaut werden. Auf dem Rückweg liegt der frische Energiespeicher huckepack auf dem Robo-Schlitten, wird ...
... wieder gedreht und unterm Auto fixiert. Die ganze Aktion dauert lediglich 3,5 Minuten, inklusive Ein- und Ausfahrt dauert die ganze Aktion keine fünf Minuten. Zum Vergleich: Einmal volltanken bei einem Auto mit Verbrennungsmotor braucht selten weniger Zeit als sieben Minuten.
Dank der 18 Wechselstationen deckt Nio inzwischen die 2300 Kilometer lange chinesische Tranststrecke G4 ab. Reichweitenangst? Zumindest auf dieser Strecke kein Problem.