Egal, welche Farbe der GT430 auch trägt. Man erkennt ihn sofort
am großen Heckflügel. Der Zweisitzer ist wie der GT430 Sport, der
aerodynamisch weniger ausgefeil tst, auf 60 Exemplare begrenzt.
Die Front- und Heckschürze baut Lotus aus Karbon statt GFK (-
4,7 kg). Eine leichtere Feder-/Dämpfereinheit bringt zehn
Kilogramm. Neue Bremsen zwei weitere Kilos.
Der Flügel, die hinten größeren Felgen und die breiteren Reifen
hingegen schlagen wiederum zehn Kilogramm drauf. Die Ingenieure
konzipierten die Aerodynamik über CFD-Simulationen. Im Windkanal
wurde optimiert. In zwei Sitzungen über jeweils zwei Tage.
Das Heck ziert ebenfalls eine neue Karbon-Schürze mit
vergrößerten Luftauslässen und einem mächtigen, integrierten
Diffusor. Der Flügel ist der größte Abtriebsspender.
Die Michelin-Reifen vom Typ Pilot Sport Cup 2 haften vorzüglich.
Die Federrate wurde erhöht: vorn um 47, hinten um 20 Prozent. Statt
Bilstein-Dämpfern (Evora Sport 410) rüstet Lotus den GT430
(&Sport) mit Dämpfern von Öhlins aus. Sie kombiniert man mit
Eibach-Federn.
Lotus bezieht sie mit zweifarbigem Leder. Die Sitze zieren
Lotus-Logos auf den Kopfstützen und GT430-Schriftzüge auf den
Sitzlehnen. Optional sind Vier-Punkt-Gurte zu haben.