Fahrzeuge mit Allradantrieb liegen im Trend. Dabei gibt es verschiedene Wege, sich dem Thema zu nähern – auffällig im Hymer oder dezent im Knaus. Was spricht für, was gegen den großen Auftritt?
Fahrzeuge mit Allradantrieb liegen im Trend. Dabei gibt es verschiedene Wege, sich dem Thema zu nähern – auffällig im Hymer oder dezent im Knaus. Was spricht für, was gegen den großen Auftritt?
Hymer: Das Ausbaudesign lehnt sich am Hymer-Topmodell Venture S an. Die Hängeleuchte ist zwar schick, aber unpraktisch, da das Kabel oft stört.
Knaus: Holzdekor und ein schräg gestellter Gang zum Heck prägen den Knaus. Insgesamt ist der Möbelstil eher klassisch ausgelegt.
Hymer: In der Küche gibt es viel Stauraum. An dauerhafter Arbeitsfläche mangelt es aber – die Klapperweiterung hilft aus.
Hymer: Die Sitzgruppe reicht bequem für zwei Personen. Der stabil stehende Tisch ist allerdings etwas klein.
Hymer: Die Einzelbetten im Heck sind sehr komfortabel und der Einstieg über die Bettstufen gelingt ohne Mühe.
Hymer: Um den Raum bestmöglich zu nutzen, versteckt sich die Dusche hinter der schwenkbaren Waschtischwand.
Hymer: So ist das Bad komfortabel nutzbar.
Hymer: Einzelbetten im Heck, ein Bad mit klappbarer Waschtischwand und eine Dinette mit L-Sitzbank – ein solider Zwei-Personen-Grundriss.
Knaus: Genug Stauraum in der Küche. Auch hier muss eine Klapperweiterung bei der Arbeitsfläche aushelfen.
Knaus: Der eingehängte Tisch mit Erweiterung ist groß, aber etwas instabiler. Auf der Rückbank sitzt man bequem.
Knaus: Banktoilette und klappbare Waschtischwand – etwas enger als im Hymer.
Knaus: Die Dusche ist gut nutzbar. Der Radkasten trägt aber etwas mehr auf.
Knaus: Die Einzelbetten sind länger. Der Einstieg nach dem Bettumbau erfolgt über eine Leiter.
Knaus: Ebenso wie im Hymer ist im Knaus alles an Bord, was eine Zwei-Personen-Besatzung braucht. Auffällig: der schräggestellte Gang.
Hymer: Die Garage lässt sich bequem über zwei Türen beladen und trägt bis zu 350 Kilogramm.
Hymer: Kleider und Wäscheschrank sind unter den Betten platziert, bieten aber weniger Stauraum als im Knaus.
Hymer: Über dem Gaskasten ist Platz für die zweite Kassette oder anderes Zubehör.
Knaus: Zwei Türen schaffen auch beim Knaus Zugang zur Garage. Und wie im Hymer wird es für zwei große E-Bikes etwas eng.
Knaus: Die beiden Kleiderschränke unter den Betten sind von vorn und oben zugänglich und etwas größer als im Hymer.
Knaus: Die drei Hängeschränke an der Heckwand lassen sich optional durch zusätzliche Staukästen links und rechts erweitern.
Knaus: Der Frischwassertank samt Entleerungsventil ist entweder durch die Bettstufe oder die Heckgarage, aber eher unkomfortabel erreichbar.
Knaus: Das moderne Bedienpanel ist selbst- erklärend und auch per App steuerbar.
Hymer: Der Toilettenschacht ist nicht abgedichtet.
Knaus: Der Toilettenschacht ist perfekt abgedichtet. Die Kassette sitzt tief.
Knaus: Frischwassertank und Ablassventile sind zentral zusammengefasst.
Knaus: Die Bordelektrik mit 80-Ah-LFP- Akku ist auch hier gut zugänglich.
Hymer: Die üppige Energiezentrale verbirgt sich hinter Außenklappen und ist so gut erreichbar.
Eine serienmäßige Zusatzluftfeder an der Hinterachse schafft Spielraum beim Böschungswinkel. Von min. zu max. sind es rund 7,5 cm.
Hymer: Um die Vorzüge des Sprinters voll zu nutzen, muss man noch in das teure MBUX-System investieren. Abstandstempomat und Automatik arbeiten gut.
Knaus: Nüchtern und sachlich war schon immer der VW-Interieur-Stil, besonders bei den Transportern. Die Bedienung ist selbsterklärend und ergonomisch.
Beide Testwagen sind dank des schmaleren Aufbaus handlich zu fahren. Durch die hohe Sitzposition ist der Hymer dabei etwas übersichtlicher.
Die Außenansicht des Knaus Van TI Plus 650 MEG Platinum 4x4.
Die Außenansicht des Hymer ML-T 570 Crossover.
Die Zuladungsreserven des Hymer ML-T 570 Crossover.
Die Zuladungsreserven des Knaus Van TI Plus 650 MEG Platinum 4x4.
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