Frontantrieb, 300 bis 450 km Reichweite und viel Platz. Der VW ID.Polo zeigt im ersten Fahrtest, wie bezahlbare Elektromobilität aussehen kann.
Frontantrieb, 300 bis 450 km Reichweite und viel Platz. Der VW ID.Polo zeigt im ersten Fahrtest, wie bezahlbare Elektromobilität aussehen kann.
Unter der Folierung, die wie ein Mix aus Andy Warhol und Polo Harlekin wirkt, steckt schon zu 99 Prozent das Serienauto.
Für einen Kleinwagen wirkt der ID-Polo bereits auf den ersten Kilometern erstaunlich erwachsen.
Das Cockpit dürfen wir (noch) nicht zeigen, aber das Zweispeichenlenkrad mit echten Tasten sehr wohl.
Im Fond sitzen selbst Erwachsene bequem, nur das verbaute Panoramadach schränkt die Kopffreiheit ein wenig ein.
Vielseitig einstellbarer Ladeboden. 435 Liter bei fünfsitziger Konfiguration, 1.243 maximal.
Das Fahrwerk ist erstaunlich straff abgestimmt, ohne Komfort zu opfern.
Die Lichtsignatur mit ihren vier abgerundeten Rechtecken bringt frischen Wind ans Polo-Heck. Unter der Tarnfolie lässt sich bereits erahnen: Das Leuchtenband zieht sich über die volle Breite.
Mit dem kleineren Akkupack sollen etwa 300 Kilometer Reichweite zur Verfügung stehen. Die größere Variante soll für 450 Kilometer reichen.
Das 155-kW-Topmodell steht auf rollwiderstandsoptimierten 19-Zoll- Rädern von Bridgestone. Als Option gibt es später einen Michelin-Sportreifen.
Stark, was VW hier auf die Räder gestellt hat. Die Wolfsburger haben die Notwendigkeit erkannt und alles darangesetzt, dass dieser Schuss sitzt.
Im ID. Polo muss man sich jeden Kilometer neu ins Bewusstsein rufen, dass man in einem Kleinwagen sitzt, so erwachsen wirkt er. Ist er perfekt? Natürlich nicht. Aber für weniger als 25.000 Euro in der Basis bekommen wir endlich bezahlbare E-Mobilität.