Mit dem neuen Dacia Striker erweitert Dacia sein Angebot im C-Segment um ein Modell, das sich deutlich von den bisherigen Fahrzeugkonzepten der Marke unterscheidet.
Mit dem neuen Dacia Striker erweitert Dacia sein Angebot im C-Segment um ein Modell, das sich deutlich von den bisherigen Fahrzeugkonzepten der Marke unterscheidet.
Madeleina Schwantes hat sich den Neuling bereits genauer angesehen.
Statt eines weiteren SUV setzt der Hersteller auf einen kombiähnlichen Crossover mit erhöhter Bodenfreiheit und großem Gepäckraum.
Technisch nutzt der 4,62 Meter lange Striker die Konzernbasis der Renault Group und übernimmt damit moderne Hybridantriebe sowie eine aktuelle Plattformarchitektur.
Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug der bekannten Markenstrategie treu: viel Platz, robuste Technik und ein vergleichsweise niedriger Einstiegspreis.
Im Innenraum ist der Striker als Fünfsitzer ausgelegt. Anders als der größere Familienvan Dacia Jogger verzichtet das Modell auf eine dritte Sitzreihe.
Beim ersten Blick in den Innenraum wird klar, wen Dacia im Blick hat: preisbewusste Menschen, die im Alltag viel Auto für ihr Geld erwarten.
Hinten sitzt man grundsätzlich bequem; die Polster machen einen soliden ersten Eindruck und dürften auch auf der Langstrecke komfortabel bleiben.
Der Haken: Die Kopffreiheit ordnet sich eher in die Kategorie "geht noch" als "üppig" ein. Die Sitzposition im Fond fällt relativ hoch aus, gleichzeitig ist der Striker recht flach gebaut.
Das robuste Material "Starkle", das außen in Stoßfängern und Radläufen steckt, hält erstmals im Innenraum Einzug.
Die Klimatisierung und viele Grundfunktionen werden weiterhin über echte Tasten und Regler bedient, auch am Lenkrad gibt’s reichlich Knöpfe.
Bei der Bedienung setzt der Striker auf ein 10,1-Zoll-Touch-Display (je nach Ausstattung mit oder ohne Navi), Smartphone-Spiegelung geht aber in jedem Fall.
Spannend (und ein bisschen gewöhnungsbedürftig) ist das Kombiinstrument: Beim "LightVisio"-System schaut man nicht direkt auf ein klassisches Display, sondern auf eine Spiegelung
Dacias "Youclip"-System (die flexible Clip-/Halter-Lösung, die man von anderen Modellen kennt) ist ebenfalls an Bord.
Im Normalzustand fasst der Kofferraum des neuen Dacia Striker über 500 Liter.
Eine große Heckklappe und eine umklappbare Rücksitzbank sollen den Transport von sperrigen Gegenständen erleichtern.
Zusammen mit dem SUV-Modell Dacia Bigster soll der Striker künftig die obere Modellklasse im Dacia-Programm bilden. Während der Bigster die klassische SUV-Kundschaft anspricht, richtet sich der Striker vor allem an Käufer, die ein geräumiges und alltagstaugliches Fahrzeug mit kombiähnlicher Karosserie bevorzugen.
Die Silhouette ist gestreckter als bei einem SUV, während der Aufbau insgesamt höher ausfällt als bei typischen Kompaktkombis.
An der Front übernimmt das Modell die aktuelle Gestaltung der Marke mit den charakteristischen Y-förmigen LED-Leuchten, die auch beim aktuellen Dacia Duster (dritte Generation) verwendet werden.
Am Heck verbindet ein dunkles Designelement die Rückleuchten miteinander. Insgesamt orientiert sich die Gestaltung an den jüngsten Dacia-Modellen, bleibt jedoch funktional und vergleichsweise schlicht.
Dacia bietet den Striker zu einem Basispreis von unter 25.000 Euro an.