Die Mercedes S-Klasse (W223) bekommt eine umfangreichere Überarbeitung als im Rahmen eines Facelifts üblich. Mehr als die Hälfte des Autos ist neu – inklusive stärkerer Motoren.
Die Mercedes S-Klasse (W223) bekommt eine umfangreichere Überarbeitung als im Rahmen eines Facelifts üblich. Mehr als die Hälfte des Autos ist neu – inklusive stärkerer Motoren.
Noch tarnt Mercedes die überarbeitete S-Klasse mit einer dünnen goldenen Folierung. Doch gezielt freigeschnittene Bereiche geben einen klaren Ausblick auf die Designrichtung.
Die gravierendsten Neuerungen verbergen sich unter der Haube. Mercedes nutzt das Facelift, um nahezu das gesamte Antriebsportfolio zu modernisieren. Die Modelle S 450 und S 500 erhalten den weiterentwickelten M256 Evo. Das 3,0-Liter-Aggregat stellt nun 600 Nm Drehmoment bereit, 40 Nm mehr als zuvor.
Beim Achtzylinder setzt die S-Klasse im S 580 jetzt auf den neuen M177 Evo. Besonderheit: Der V8 verfügt über eine Flatplane-Kurbelwelle, bekannt aus dem AMG GT Black Series. Das Resultat sind 530 PS und 750 Nm, ein Plus von 34 PS und 50 Nm gegenüber dem bisherigen Motor.
Die S 580 e kombiniert dagegen den überarbeiteten Sechszylinder mit einem Elektromotor. Die Systemleistung steigt um 74 PS, während die Batterie eine elektrische WLTP-Reichweite von über 100 Kilometern ermöglichen soll – ein eindrucksvoller Wert, selbst in diesem Segment.
Auch die Selbstzünder wurden nicht vergessen: S 350 d und S 450 d erhalten den OM 656 Evo, der kommende Emissionsnormen rund um Euro 7 erfüllen soll. Highlight ist der erste elektrisch beheizte Katalysator in einem Serienfahrzeug, der Schadstoffe besonders nach dem Kaltstart schneller reduziert.
Alle Motoren sind serienmäßig mit 48-Volt-Mildhybridtechnik und einem 17-kW-Startergenerator ausgestattet. Ende Januar wird die neue S-Klasse komplett enthüllt.
Die Linienführung der S-Klasse profitiert künftig von einem größeren Kühlergrill, ...
... der zudem beleuchtet wird. Oben auf der Haube sitzt zusätzlich ein beleuchteter Stern.
Die flankierenden Scheinwerfer erhalten eine neue Lichtsignatur, wobei die Sternmuster aufgegriffen werden, wie es sie bereits beispielweise im CLA zu sehen gibt.
Auch die Rückleuchten werden auf das Stern-Motiv umgestellt.
Hinzu kommen voraussichtlich noch kleinere Retuschen an den Schürzen an Front und Heck.
Im Cockpit der S-Klasse macht sich künftig der MBUX Superscreen breit, den man bereits aus anderen Mercedes-Modellen kennt.
Hinzu kommen die Umstellung auf das neue Betriebssystem MB.OS, KI-gestützte Funktionen sowie ein neues Lenkrad inklusive Schaltwippen.
Zu erwarten ist auch ein höheres Tempolimit für den Drive Pilot. Denkbar sind 110 oder gar 130 km/h.
Nennenswerte Veränderungen auf der Antriebsseite stehen in den Standard-Versionen nicht an. Unter der Motorhaube werden vermutlich nur die Elektrokomponenten angepasst.
Der V12 bleibt zwar erhalten, dürfte aber nicht mehr auf allen Märkten angeboten werden. Im AMG-Modell könnte ein neuer V8 zusammen mit einer Umstellung auf Mild-Hybrid kommen.
Die Premiere der aufgefrischten Mercedes S-Klasse steigt am 29. Januar 2026 am Mercedes-Museum in Stuttgart. In den Handel dürfte das Topmodell dann kurz darauf kommen.
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