Neue Standard-Batterie und ein Hauch mehr Offroad
Ford überarbeitet den E-SUV Mustang Mach-E zum Modelljahr 2027. Nachjustiert wird bei den Antrieben und der Ausstattung. Aber nicht alle Änderungen kommen nach Europa.
Wer mit seinem Mustang Mach-E tatsächlich auch mal Strecken abseits der Asphaltpisten unter die Räder nehmen möchte, für den dürfte das zum Modelljahr 2027 neu eingeführte Trail Package sein, das für leichte Offroad-Abenteuer konzipiert ist.
Etwas mehr Bodenfreiheit
Im US-Portfolio richtet sich Trail an Käufer, die Abenteuer lieben, sich aber die dortige Top-Variante "Rally" nicht leisten können oder wollen. Trail, das nur mit den Allradversionen kombinierbar ist, umfasst ein überarbeitetes Fahrwerk, das den SUV an der Vorderachse um 10 und an der Hinterachse um 15 Millimeter anhebt. Hinzu kommen die schwarzen 19 Zoll großen Leichtmetallräder der Rally-Variante inklusive Ganzjahresreifen sowie die ebenfalls aus dem Rally übernommene direktere Lenkungsabstimmung.
Im Interieur manifestiert sich das Trail Package durch robuste Gummi-Fußmatten, diverse Trail-Logos, eine Laderaumabdeckung sowie eine 120-Volt-Steckdose im Kofferraum, an der bis zu 400 Watt starke Geräte betrieben werden können. Für europäische Kunden hat das Trail Package nur einen Haken: Wie Ford auto motor und sport auf Anfrage bestätigt, kommt dieses Ausstattungspaket wohl nicht nach Europa.
Basis-Batterie entfällt
Anders sieht es dagegen mit den für alle Mustang Mach-E-Versionen zum Modelljahr 2027 eingeführten Modifikationen aus. Die Basis-Batterie mit 73 kWh Kapazität entfällt. Als Standard-Akku fungiert jetzt der bekannte 88-kWh-Akku, der bislang als Extended Range geführt wurde. In der Top-Version bleibt es bei 91 kWh. Reichweitenangaben hat Ford noch nicht kommuniziert. Das Basismodell dürfte damit aber jetzt auch deutlich über 600 Kilometer (WLTP) weit kommen.
Darüber hinaus hat Ford den vorderen Elektromotor weiterentwickelt, die E-Maschine bietet die gleiche Leistung wie sein Vorgänger, ist jedoch kostengünstiger in der Herstellung.
In den USA sind mit der Modellpflege die Preise für den Mustang Mach-E um rund 4.200 Dollar (umgerechnet rund 3.700 Euro) gestiegen. Dem gegenüber steht allerdings auch die größere Basis-Batterie. Wann die neuen Modellvarianten nach Europa kommen, ist noch nicht bekannt. Auch wie sich die Preise ändern, muss man abwarten. Aktuell startet der Mustang Mach-E in Deutschland ab 56.500 Euro.
