Als erstes Team gibt uns HaasF1 einen Ausblick auf das neue
Auto. Obwohl es sich nur um eine Computer-Zeichnung handelt, sind
schon einige interessante Details zu erkennen ...
Zuerst springt natürlich die neue Lackierung ins Auge. An der
Nase findet sich deutlich mehr Rot als im Vorjahr. Die Spitze war
2017 noch in Weiß lackiert.
Auch der Haas-Schriftzug auf der Flanke bekommt einen neuen
Look. Er ist größer und auch in Rot. Die Grundfarbe des Autos ist
nicht mehr dunkelgrau sondern hellgrau.
Neben dem CNC-Fräsmaschinen-Spezialisten Haas sind kaum andere
Sponsoren auf dem Auto zu erkennen. Am Heckflügel hat sich die
Bekleidungsmarke "Jack & Jones" verewigt.
An diesen Anblick müssen sich die Fans gewöhnen. Der Halo ist in
Schwarz gehalten. Der Bügel wurde leicht aerodynamisch optimiert,
aber auf den ersten Bildern noch nicht mit zusätzlichen
Flügel-Elementen versehen.
Neu ist auch die Motorhaube. Die großen Finnen fallen weg. Auch
die T-Flügel, die immer etwas wie Kleiderbügel ausgesehen haben,
sind nicht mehr erlaubt.
Aerodynamisch hat sich der Haas vor allem im Bereich der
vorderen Seitenkästen und der Bargeboards verändert. Besonders
interessant sind die sogenannten Bügelflügel.
Der obere Bügel liegt nun nicht mehr über dem Lufteinlass des
Seitenkastens sondern am oberen Rand. Unten ist ein zusätzliches
Element angebaut worden.
Diese Konstruktion erfüllt trickreich die Vorgabe des
Reglements, dass der Seitenkasten nach hinten angewinkelt sein
muss. Der Lufteinlass selbst steht aber nach wie vor effizient im
rechten Winkel zum Luftstrom. So ähnlich hatte es Ferrari 2017 auch
schon gemacht.
Auch die Flügelelemente an der Flanke wurde verändert. Schon
während der Saison hatte Haas hier eine ähnloche Lösung mit
horizontalen Lamellen gezeigt.
Neu ist auch die Airbox. Sie war 2017 noch dreieckig geformt.
Dieses Jahr ist der Lufteinlass nach Vorbild des letztjährigen
Mercedes runder geformt und innen in verschiedene Kanäle
unterteilt.
In Sachen Frontflügel hat Haas dem Computer-Modell noch die
Version von 2017 verpasst. Der fein gegliederte Spoiler besteht auf
der Außenseite aus 7 Stufen.
Die Nase trägt wie schon 2017 einen kleinen Stummel. Sie ist
relativ weit nach hinten gezogen. Einen S-Schacht, über den die
Luft von unten durch die Frontpartie geführt wird, sehen wir auf
den Bildern nicht.
Der Heckflügel steht wieder ungewöhnlich auf zwei Stelzen. Das
soll dabei Helfen, das Leitwerk im Luftstrom gewollt nach hinten
kippen zu lassen. Die Form der Endplatten wurde leicht optimiert,
allerdings präsentieren sie sich noch relativ konservativ. Kein
Vergleich zum Beispiel mit dem McLaren aus dem Vorjahr.